Fotostrecke: Die Krise vor der Haustür

(c) Sebastian Wells / OSTKREUZ

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Normalerweise reist der Berliner Fotograf Sebastian Wells zu den Krisenherden in der Welt. Seit Beginn der Pandemie fotografiert er „vor der eigenen Haustür“.  Aus dem Beobachter ist ein Betroffener geworden, der versucht, ein irritierendes Geschehen zu verarbeiten.

„Man sieht die Gefahr nicht. Man muss sie sich die ganze Zeit vorstellen“, sagt Sebastian Wells. In einer Art Fototagebuch dokumentiert er den veränderten  Alltag in der Pandemie. In Bildern der Leere, Einsamkeit und Separierung wird das unsichtbare Virus dann doch sichtbar. Eine Misstrauensstimmung scheint durch, ebenso der Respekt voreinander.

 

© Sebastian Wells / OSTKREUZ