80. Geburtstag von Rudi Dutschke

von Christine Bach
Rudi Dutschke avancierte seit 1966 zur Leitfigur eines Teils der westdeutschen Studentenbewegung, die die gesellschaftliche und politische Ordnung der Bundesrepublik radikal in Frage stellte. Sein Auftreten als „Kulturrevolutionär“ beruhte auf einer politischen Selbstermächtigung. Die Frage der demokratischen Legimitation ihres Handelns spielte für ihn und seine Mitstreiter keine Rolle. Dutschkes Gesellschaftsutopie war antiliberal, antiparlamentarisch und trug zu einer Enttabuisierung von Gewalt bei.
Rudi Dutschke am 6. März 1968 in der Aula der Halenpaghenschule im niedersächsischen Buxtehude am Rednerpult. dpa - Bildarchiv
Rudi Dutschke am 6. März 1968 in der Aula der Halenpaghenschule im niedersächsischen Buxtehude am Rednerpult.

Innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne vom Herbst 1966 bis zum Frühjahr 1968 erwarb sich Rudi Dutschke seinen Ruf als „Studentenführer“ und „geistiges Oberhaupt“ der antiautoritären Linken – einer Untergruppierung der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre. Das Attentat auf ihn am 11. April 1968 setzte seinem öffentlichen Wirken ein gewaltsames Ende, und nach seiner Erholung erlangte er keine annähernd so große Wirksamkeit mehr. Dutschkes damalige Präsenz in den Massenmedien trug maßgeblich dazu bei, dass er man sich an ihn bis heute als Symbolfigur der 68er-Bewegung erinnert. In der zeitgenössischen Berichterstattung wurden auch die Wurzeln für die spätere popkulturelle Vereinnahmung seiner Person gelegt. „Der Spiegel“ etwa beschrieb „das Phänomen Dutschke“ in einer Titelstory im Dezember 1967 folgendermaßen:

„Seine Auftritte, eine Mischung aus erdigem Proletentum und hochgestochenem Soziologen-Seminar, locken Tausende von Studenten in die Hörsäle zu Frankfurt, Berlin oder Hamburg. Und auch der geistig regere Teil der Gesellschaft, die Dutschke umkrempeln möchte, eilt herbei, das Phänomen mit dem Opernglas zu beäugen. Ebenso fasziniert wie irritiert verspüren die Zuschauer den Anhauch eines demagogischen Talents.“ (Der Spiegel 51/1967)

Ein massenmediales Ereignis war auch die Ausstrahlung eines ca. 45minütigen Interviews mit Dutschke durch den Journalisten Günter Gaus am Abend des 3. Dezember 1967 in der ARD. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die politischen Überzeugungen und Ziele des „Revolutionärs“. Allerdings entzog sich Dutschke dabei, wie sein Biograf Ulrich Chaussy anmerkt, „durchgehend den Fragestellungen, mit denen Gaus ihn dazu bewegen wollte, Strukturen der von ihm angestrebten neuen Gesellschaftsordnung in der Zukunft konkret zu beschreiben“. In Erinnerung bleibt jedoch, dass Dutschke Gaus‘ Beschreibung seiner Ziele als „außerparlamentarisch“ und „antiparlamentarisch“ zustimmte, womit deutlich wurde, dass er und seine Anhänger die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik ablehnten. Enthüllend im besten Sinne war das Interview auch deshalb, weil Dutschke im Laufe des Gesprächs die „systematische Hintanthaltung von Informationen“ gegenüber den Menschen in der Bundesrepublik als einen Grund für seine Systemkritik benannte. Er und seine Bewegung wollten dies aufbrechen, die Bevölkerung solle dank ihnen begreifen, „dass es eine andere Öffentlichkeit gibt, als die bestehende“. Offenkundig kam Dutschke nicht zu Bewusstsein, dass die Situation als solche, also die massenhafte Verbreitung seiner Ansichten über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, diese vollständig ad absurdum führten. Gaus‘ berühmt gewordenes Interview mit Dutschke spiegelt insofern in aller Klarheit, dass Dutschkes „Gesellschaftstheorie“ nicht auf einer realistischen Betrachtung der politischen Wirklichkeit der Bundesrepublik beruhte. Tragisch war dies insofern, als Dutschke zu den „Abhauern“ aus der DDR gehörte, also zu denjenigen, die nicht bereit waren, die Verhältnisse im „real existierenden Sozialismus“ der DDR zu akzeptieren. Gleichzeitig scheint er jedoch niemals richtig „im Westen“ angekommen zu sein. Es gelang ihm nicht, sich von der marxistischen Geschichtsphilosophie zu distanzieren, und zu einer Wertschätzung der bürgerlichen Freiheitsrechte, die ihm die Bundesrepublik gewährte und die ihm sein politisches Engagement erst ermöglichten, konnte er sich nicht durchringen.

 

Herkunft und Ausbildung

Rudi (eigentlich Alfred Willi Rudolf) Dutschke wurde am 7. März 1940 in Schönefeld bei Luckenwalde als viertes Kind des Postbeamten Alfred Dutschke und seiner Frau Elsbeth geboren. Sein Elternhaus war streng protestantisch, insbesondere seine fest im christlichen Glauben verwurzelte Mutter übte starken Einfluss auf ihn aus. Als Schüler engagierte sich Dutschke in der evangelischen „Jungen Gemeinde“ und entgegen eines Aufrufs der Freien Deutschen Jugend (FDJ), dem kommunistischen Jugendverband der DDR, dem er ebenfalls angehörte, traf er die Entscheidung, sich konfirmieren zu lassen. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar, der sich in jahrelangem Quellenstudium mit der 68er-Bewegung befasst hat, meint, Dutschkes politisches Handeln sei für ihn die „logische Fortsetzung seines Glaubens“ gewesen, denn Dutschke habe zu einem „messianischen Denken“ geneigt. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte Dutschke im Juli 1967: „Ja, der biblische Garten Eden ist die phantastische Erfüllung des uralten Traums der Menschheit. Aber noch nie in der Geschichte war die Möglichkeit der Realisierung so groß.“

Sein Ziel, Sportjournalistik an der Universität Leipzig zu studieren, konnte Dutschke in der DDR nicht verwirklichen, denn er lehnte es ab, sich nach dem Abitur „freiwillig“ zum Militärdienst in der Nationalen Volksarmee zu melden, weswegen seine Gesamtnote des Abiturzeugnisses von „Zwei“ auf „Drei“ herabgesetzt wurde. Stattdessen machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann im VEB „Beschläge“ Luckenwalde. Um doch noch studieren zu können, absolvierte er vom Herbst 1960 bis zum Sommer 1961 einen Abiturkurs in West-Berlin. Wenige Tage vor dem Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961 entschied er sich, in West-Berlin zu bleiben. Im November 1961 nahm er ein Soziologie-Studium an der Freien Universität Berlin auf. Nachdem er am 11. April 1968 bei einem Attentat schwere Hirnverletzungen erlitten hatte, verließ er die Bundesrepublik und hielt sich mit seiner Familie zur Genesung in der Schweiz und in Italien auf. 1970 erhielt er die Erlaubnis zu einem Studium an der University of Cambridge, wurde allerdings bereits im Januar 1971 wieder aus Großbritannien ausgewiesen, da man ihn als Gefahr für die nationale Sicherheit einstufte. Zuflucht erhielten er, seine Frau Gretchen und die beiden Kinder Hosea Ché und Polly Nicole in Dänemark, wo ihn die Universität Aarhus als Soziologie-Dozenten engagierte. 1973 wurde Dutschke an der Freien Universität Berlin mit der Dissertation zum Thema „Zur Differenz des asiatischen und westeuropäischen Weges zum Sozialismus“ zum Dr. phil. promoviert.

 

Wortführer der „Außerparlamentarischen Opposition“

Am Beginn von Dutschkes Laufbahn als politischer Aktivist stand sein Beitritt zur Subversiven Aktion, einer in mehreren Städten der Bundesrepublik bestehenden Gruppe, die unter anderem vom Dadaismus inspiriert war. Dutschke trat der Gruppe zusammen mit einem Freund im Frühjahr 1964 bei, er gab in Berlin die Zeitschrift „Anschlag“ der „Subversiven“ mit heraus und schrieb Artikel, die sich mit marxistischer Theorie beschäftigten, mit der Situation der Menschen in der „Dritten Welt“ und mit politischen Organisationsformen. Ein Kennzeichen der Subversiven Aktion waren provozierende Aktionen in der Öffentlichkeit. Sie veranstaltete zum Beispiel Happenings, Sit-Ins oder unangemeldete Demonstrationen. Die Aktionen richteten sich gegen politische und kirchliche Autoritäten, aber auch ganz allgemein gegen bürgerliche Lebensformen. Gestützt auf die Werke der Soziologen Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse kritisierten die Mitglieder der Subversiven Aktion vor allem die „Entfremdung des Lebens in der modernen Industriegesellschaft“. Einen prägenden Einfluss auf die Studenten, die sich dann später, wie Dutschke, zum „antiautoritären Teil der Studentenbewegung“ zählten, übten besonders die Schriften Herbert Marcuses aus. Der „Entfremdungsbegriff“ in der Definition Marcuses war zentral für die politischen Ideen der Studenten, denn er diente als theoretisches Instrument für die Abkehr von rein ökonomischen Kriterien zur Begründung einer Revolution.

Das war insofern wichtig, als von einer „Verelendung der Massen“, also einer kontinuierlichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und des Lebensstandards der Arbeiter, in der prosperierenden Bundesrepublik nicht die Rede sein konnte. Folglich benötigten die Studenten einen anderen Ansatzpunkt, um ihre Aktionen und ihre Forderungen nach einer Systemveränderung zu untermauern. Die Begründung hierfür fanden sie in Marcuses Plädoyer zur Schaffung eines „neuen Typus des Menschen, dessen Bedürfnisse und Interessen nicht mehr die der Klassengesellschaft seien“. Angesichts der zunehmenden Integration der Arbeiter in den westlichen Industriegesellschaften sah Marcuse als Ausweg nur die „große Weigerung“, das heißt eine Negation der bestehenden Verhältnisse und ein Denken im Widerspruch, dass „dem Bestehenden gegenüber negativer und utopischer wird.“ Diese Gedanken haben Dutschke stark beeinflusst.

Im Januar 1965 trat er zusammen mit einigen seiner Mitstreiter aus den Kreisen der Subversiven Aktion dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) an der Freien Universität Berlin bei und im Februar 1965 wurde er in dessen politischen Beirat gewählt. Eine offizielle Funktion, zum Beispiel SDS-Vorsitzender oder Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses, hatte er nie inne. Seit dem Herbst 1966 rückte Dutschke allerdings immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit, vor allem in Berlin, wo er zahlreiche Aktionen gegen den Vietnam-Krieg organisierte und regelmäßig, etwa bei Demonstrationen oder Veranstaltungen an der Freien Universität, als Redner in Erscheinung trat. Nachdem es am 27. November 1966 zu einer Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD zur Bildung der ersten Großen Koalition gekommen war, rief Dutschke einen Tag später bei einer Demonstration in Berlin in Berufung auf Rosa Luxemburg dazu auf, „außerhalb der SPD“ zu kämpfen: „Entweder eine unabhängige sozialistische Partei anstreben oder sich in die entstehende außerparlamentarische Opposition einreihen.“

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 – er wurde bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien in Berlin von einem Polizeibeamten erschossen – markierte einen Wendepunkt der studentischen Protestbewegung, die sich nun immer mehr radikalisierte. In den Tagen nach dem Ereignis kam es in West-Berlin und zahlreichen Städten der Bundesrepublik zu Massenkundgebungen. Am 9. Juni, dem Tag von Ohnesorgs Beerdigung, sprach Dutschke beim Kongress „Hochschule und Demokratie“ in Hannover vor etwa 7000 Teilnehmern. Er kündigte eine Demonstration in Berlin zur Aufhebung des bestehenden Demonstrationsverbotes an sowie die Beratung von „Kampfaktionen, sollte diese „nicht gestattet werden“. Im Juli 1967 forderte Dutschke in dem bereits erwähnten Spiegel-Interview die „Enteignung Axel Springers“, er sprach sich für die Abschaffung des Parlamentarismus in der Bundesrepublik aus und die Einführung einer „Rätedemokratie“ aus. Die Studenten beschrieb er in diesem Interview als Quasi-Vorhut der von ihm angestrebten neuen Gesellschaftsordnung. Bei der SDS-Bundeskonferenz vom 4. bis 8. September in Frankfurt am Main 1967 rief Dutschke zusammen mit Hans-Jürgen Krahl die SDS-Mitglieder dazu auf, sich künftig als „Sabotage- und Verweigerungsguerilla“ zu formieren. Nach Dutschke sollten die Studenten „revolutionäre Bewusstseinsgruppen“ bilden, die die Aufgabe hätten, in „den Metropolen des Kapitalismus eine Guerilla-Tätigkeit neuen Typs zu entfalten“ und zwar als Organisatoren „schlechthinniger Irregularität“. Bei dieser und anderen Gelegenheiten zeigte sich Dutschkes Neigung, mit dem Gewaltpotential der Studentenbewegung zu kokettieren. Hierzu bemerkt Wolfgang Kraushaar: „Dutschke betrieb eine Eskalationsstrategie und drehte, was die Entgrenzung der Gewalt anbetraf, bis zu dem auf ihn verübten Attentat ständig wie an einer Schraube.“

Beim Internationale Vietnamkongress am 17. und 18. Februar 1968 an der TU Berlin, einem der zentralen Ereignisse der Studentenbewegung in der Bundesrepublik und West-Berlin, hielt Dutschke ein Referat über „Die geschichtlichen Bedingungen für den internationalen Emanzipationskampf“. Während er bei dieser Gelegenheit die „Weltvormachtstellung der Vereinigten Staaten“ und den „westdeutschen Imperialismus“ scharf angriff, beschrieb er die chinesische Diktatur als Beispiel für eine „wirkliche Bedürfnisbefriedigung der Massen. Sein Vortrag endete mit dem Appell zu einer „Revolutionierung der Revolutionäre“ als eine „entscheidende Voraussetzung für die Revolutionierung der Massen.“

Am 11. April 1968 wurde Dutschke vor dem Büro des SDS am Berliner Kurfürstendamm von dem 23-jährigen Hilfsarbeiter Josef Bachmann niedergeschossen. Bachmann war nachweislich von rechtsextremen Gedankengut beeinflusst, seine Tat beruhte allerdings auch auf dem Wunsch nach Anerkennung. Dutschke überlebte das Attentat nur knapp nach einer mehrstündigen Operation. Die Tat löste eine Eskalation der Gewalt in Berlin und in der gesamten Bundesrepublik aus. Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger und der Regierende Bürgermeister Berlins Klaus Schütz (SPD) forderten in Appellen dazu auf, den Mordanschlag auf Dutschke nicht zu politischen Zwecken zu missbrauchen.

Rudi Dutschkes Schicksal als Gewaltopfer hat zur Mythisierung seiner Person stark beigetragen. Nach einer langen Phase der Genesung und jahrelangem Aufenthalt im Ausland nahm er 1973 in Bonn wieder an einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg teil. 1974 erschien in der Bundesrepublik seine Schrift „Versuch, Lenin auf die Füße zu stellen“, eine überarbeitete Version seiner Dissertation. An Weihnachten 1979 starb Rudi Dutschke unerwartet an den Spätfolgen des Attentats in Aarhus. Nur wenige Tage zuvor war er bei einer Mitgliederversammlung der Bremer Grünen Liste zu einem der Delegierten für den Parteigründungskongress im Januar 1980 in Karlsruhe gewählt worden.

Dutschkes öffentliches Wirken in den 1960er-Jahren, aber auch das Attentat auf ihn, haben deutliche Spuren in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik hinterlassen. In zahlreichen Publikationen und Verlautbarungen haben Protagonisten der 68-er Bewegung die antiautoritäre Revolte immer wieder als Umbruch zu einer liberaleren Republik beschrieben. Diese Selbstbeschreibung verschleiert, dass das Ziel der „Revolutionäre“ gerade nicht eine Liberalisierung der Bundesrepublik war, wie man an der Person Dutschke ablesen kann. Vielmehr lehnten Dutschke und seine Mitstreiter die bürgerliche Gesellschaft und die liberale Verfassungsordnung ab und verfolgten das Ziel, ein Emanzipationsversprechen einzulösen, das totalitäre Züge trug.

 

Quellen und Literatur:

Ulrich Chaussy: Rudi Dutschke. Die Biografie. München 2018.

Rudi Dutschke: Geschichte ist machbar. Texte über das herrschende Falsche und die Radikalität des Friedens. Berlin 2018.

Gerd Langguth: Mythos '68. Die Gewaltphilosophie von Rudi Dutschke – Ursachen und Folgen der Studentenbewegung. München 2001.

Ders.: Rudi Dutschke und das Konzept Stadtguerilla, in: Bernhard Vogel, Matthias Kutsch (Hg.), 40 Jahre 1968: alte und neue Mythen - eine Streitschrift. Freiburg/Br. 2008, S. 48–64.

Wolfgang Kraushaar: Der Eskalationsstratege, in:  taz. die tageszeitung vom 8. 3. 2005.

Ders.: Zwischen »Freiheitsrevolte« und Gegenbürgerlichkeit – zum Antiliberalismus der 68er-bewegung, in: Ewald Grothe, Ulrich Sieg (Hg.), Liberalismus als Feindbild. Göttingen 2014, S. 253-270.

Ders.: "Rudi Dutschke nahm sich Jesus Christus als Vorbild". Interview von Fabian Federl auf Zeit-Online. 1. Juni 2017 (Abruf: 3. Februar 2020).

STUDENTEN / DUTSCHKE: Der lange Marsch, in: DER SPIEGEL, Nr. 51/1967.

„Wir fordern die Enteignung Axel Springers“. Spiegel-Gespräch mit dem Berliner FU-Studenten Rudi Dutschke (SDS). DER SPIEGEL, Nr. 29/1967.