Union in Deutschland

Demokratie und Medien

Vom Geheimwissen zum Allgemeingut – Das Recht auf Information in Serbien und Bulgarien | Südafrikas Gesetz zum Schutz staatlicher Informationen: Eine Lektion für Afrika? | Galgenfrist für Asiens Zeitungen: Die Internetrevolution steht dem Kontinent erst noch bevor | Demokratie in Südasien – Eine Bestandsaufnahme | Das sozialistische Venezuela 2014: Wie hat Hugo Chávez Staat, Wirtschaft und Gesellschaft verändert?

2014

Inklusion - was geht und was geht nicht?

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2009 erhielt der Gedanke eines „inklusiven“ Unterrichts in den Klassenzimmern einen mächtigen Schub. Fünf Jahre später bleibt Inklusion ein „Megathema der Bildungspolitik“, nicht zuletzt, weil es bei der Umsetzung in den Bundesländern teils hapert und gleichzeitig der Eindruck entsteht, man gehe mit der Brechstange vor. Der international verbriefte Anspruch behinderter Menschen auf größtmögliche Normalität im gesellschaftlichen Zusammenleben gilt ohne Wenn und Aber – erst recht an den Schulen. Ihn in die Realität zu übertragen, heißt zunächst, gesicherte Erkenntnisse darüber zu ermitteln, was beim Thema Inklusion geht und was nicht geht: Wer die Grenzen des Sinnvollen von vornherein negiert und die Standpunkte der Beteiligten ignoriert, gibt sich einer Selbsttäuschung hin.

2014

Das Erbe der Gewalt - Die Katastrophe des Ersten Weltkriegs

Der Erste Weltkrieg besitzt nicht erst seit den Ereignissen auf der Krim eine beklemmende Aktualität. In unserer Sonderausgabe debattieren namhafte Historiker über seine Folgen. Wo ist der europäische Frieden brüchig? Wie können wir Krisen vorbeugen? Wie werden wir 100 Jahre nach der blutigen Katastrophe den Millionen von Opfern gerecht? Das Erbe der Gewalt liegt vor allem in der Schaffung einer friedlichen Zukunft.Als Online-Leseprobe bieten wir unseren Leserinnen und Lesern den Essay von Sönke Neitzel zum Thema "Selektive Wahrnehmung - Erinnerung und Nachwirkung der Weltkriege in Europa", das Editorial sowie eine Chronologie des Ersten Weltkriegs an.Die Sonderausgabe der "Politischen Meinung" kann ab sofort bei gut sortierten Presse-Einzelhändlern sowie bundesweit bei Bahnhofs- und Flughafenverkaufsstellen zu einem Preis von 5,00 Euro käuflich erworben werden.

Entwicklungszusammenarbeit im Wandel

Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2030 | Entwicklungszusammenarbeit im Zeitalter globaler Machtverschiebung: Gedanken zur Veränderung des Entwicklungsbegriffs | Der wertebasierte Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union | Kolumbien: Vom Friedensprozess zum Aufbau eines Landes | Kleinstaaten und regionale Kooperation in Westafrika: Was ist von Benins Präsidentschaft der Afrikanischen Union geblieben?

2014

Europa - worum es bei der Wahl geht

Für immer mehr Menschen hat die Europäische Union alltäglichen Charakter. Wie selbstverständlich nehmen sie – etwa beim ERASMUS- Programm – ihre Chancen europäisch wahr. Ihnen muss nicht unmittelbar einleuchten, wieso sie ihre Zustimmung zur europäischen Idee obendrein durch eine Stimmabgabe manifestieren sollen. Auch sagt ihnen ihre Grunderfahrung zu Recht, dass am 25. Mai weder der Euro noch Europa auf dem Spiel stehen. Trotzdem ist die Wahlbeteiligung wichtig. Aber das sollte über die Themen vermittelt werden, die auf europäischer Ebene auszuhandeln sind und die durchaus zukunftsweisende Bedeutung haben. An ihnen erweist sich, worum es bei der Wahl geht.

Regionale Kooperation

Die Eurasische Union – Ein Integrationsprojekt auf dem Prüfstand | Regionale Kooperation in Westafrika: „A Study in Frustration?“ | Gemeinsam einsam: Die südamerikanischen Bündnisse Mercosur oder Unasur sind in einer Krise | Neuanfang statt Neugründung – Honduras nach den Wahlen | Verfassungsreform und Verfassungswirklichkeit in Marokko: Zwischen monarchischer Stabilität und demokratischer Erneuerung

Großstädte in Schwellenländern

Aufstrebende Megastädte in Lateinamerika: Mitgestalter einer globalen Entwicklung | Gesellschaftliche Transformation ohne Beispiel: Hoffnungen und Herausforderungen für Chinas Urbanisierung | Südafrikas Städte 20 Jahre nach der Apartheid: Historisch gespalten zwischen arm und reich | Das „Gute Leben“ und die „Soziale und Solidarische Wirtschaft“ in Ecuador: Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen verfassungsrechtlichem Anspruch und gelebter Realität | Katar zwischen Marketing und Realpolitik: Smartes Geschäftsmodell für einen Mikrostaat?

Auslandsinformationen 2013 (Jahresregister)

Sicherheitspolitik

Global Commons - Der Schutz globaler öffentlicher Güter als Herausforderung der deutschen Sicherheitspolitik | Brasiliens maritime Strategie im Südatlantik - Die Verbindung von Sicherheit und Ressourcen | Zentralasien vor dem ISAF-Abzug aus Afghanistan - Islamistische Bedrohung und regionale Lösungen | Die rechtsextreme Partei Jobbik und die Situation des politischen Extremismus in Ungarn | Abschied von einer Ära - Machtwechsel in Georgien

2013

Westen - Was denn sonst!

Westen bedeutet auch heute ein allen offenstehendes Projekt für Freiheit und Menschenrechte: Den Blick auf eigene Schwächen zu fixieren, ist daher wenig ratsam.