Event

Die BallinStadt. Hamburgs "Tor zur neuen Welt"

Informationsveranstaltung mit Ortsbesichtigung

Auswandererwelten, Auswandererschicksale

Details

Teilnehmerzahl: 30 Personen,

Teilnehmerbeitrag: 15,00 Euro

Zur Anmeldung

Auf der Barkassenfahrt durch die Speicherstadt sowie Teile des Hafens, erläuterte ein Historiker die derzeitige Gestalt sowie die Entwicklung des Areals seit dem 19. Jahrhundert. Bei der anschließenden Fahrt durch Reiherstiegkanal und Elleerholzschleuse konnte anhand der noch in Betrieb befindlichen Raffinerien sowie kleiner Werft- und Lagerbetriebe, die Entwicklung des Hafens im beginnenden 20. Jahrhundert nach-vollzogen werden. Schwerpunkt des Vortrags auf der Fahrt durch den Kaiser Wilhelm Hafen war der dort stattfindende Stückgutumschlag sowie die Geschichte des Areals als bedeutender Werftstandort. Abschließend ging es auf er Elbe, entlang der Landungsbrücken in die BallinStadt.

Während des anschließenden Gangs durch die drei Gebäude der BallinStadt konnten die Teilnehmer vor Ort einen Blick auf die weitgehend erhaltenen Gebäude und die in Folge des zweiten Weltkrieges neu errichteten Bauten werfen. Es wurden die konstruktiven Merkmale der Gebäude erläutert. Der Historiker der BallinStadt, der selbst als Flüchtling aus Afrika über Spanien nach Deutschland gekommen ist, erläuterte den Teilnehmern die Situation der damaligen Flüchtlinge, die in der BallinStadt untergebracht waren. Aufgrund seiner eigenen persönlichen Geschichte und in Hinsicht auf die heutige Flüchtlingssituation, die wir vor allem vor der Küste Spaniens wieder finden, wurde den Teilnehmern die Situation besser verständlich. Der Referent erklärte den Teilnehmern die damalige Lebensumstände, die Situation der Flüchtlinge und den Alltag in der BallinStadt. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit die Gebäude auf eigenem Weg zu erkunden.

Durch den Gang durch die Gebäude bekamen die Teilnehmer einen näheren Bezug zu dem Leben der Flüchtlinge und Auswanderer in der BallinStadt. Insbesondere durch nachgestellte Möbelstücke, ausgestellte Gegenstände und audiovisuelle Methoden bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit das Leben und die Geschichte der Auswanderer besser nach zu vollziehen.

Die Gruppe hatte auch die Möglichkeit sich in der derzeit stattfindenden Sonderausstellung „Flucht über die Ostsee“ durch Fotos und Ausstellungsstücke ein Bild von der Vergangenheit zu machen oder die Annehmlichkeiten des im Museum befindlichen Cafes zu genießen.

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Veranstaltungsort

Hamburg

Kontakt

Dr. Karsten Dümmel

Dr

Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Saarland

Karsten.Duemmel@kas.de +49 (0) 681 - 927988 0 +49 (0) 681 - 927988 9
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