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Frieden und Freiheit in Europa

Veranstaltungsbericht zum Frühlingsempfang der Altstipendiat*innen und Stipendiat*innen

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Das Leben in Frieden und Freiheit war für uns bislang selbstverständlich. Dies änderte sich mit dem Angriff Rußlands auf die Ukraine. Diese Aggression ist auch ein Angriff auf die europäische und internationale Ordnung ist.

Im Gespräch mit Dr. Brigitta Triebel, Leiterin des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Charkiw, z.Zt. in Berlin, der ukrainischen Journalistin und KAS-Stipendiatin Iryna Riabenka und dem Sicherheitsexperten Dustin Dehez,  wurde auf  die politische Entwicklung der Ukraine hin zu Freiheit und Demokratie eingegangen sowie auf  sicherheitspolitische Fragestellungen.

Dr. Brigitta Triebel führte aus, dass das Büro in Charkiw auch unter schwierigsten Bedingungen weiter arbeite. Es sei eine bewusste Entscheidung der KAS gewesen neben Kiew auch ein Büro in Charkiw zu etablieren. Bereits 2014/2015, so Triebel habe Rußland versucht, die Ukraine zu destabilisieren. Nach dem Überfall russischer Truppen im Februar 2022 habe sich das Leben der Bevölkerung von einem Tag auf den anderen verändert. „Die Ukrainer werden ihr Land verteidigen. Für sie ist es ein Existenzkampf“. Vielerorts, so Triebel weiter, würden kommunale Strukturen noch funktionieren. Zu den wichtigsten Aufgaben der KAS gehörte es, die Ukraine zu unterstützen. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, betonte Triebel, möchten unabhängig leben und ihren Weg zu einem demokratisch verfassten Land weitergehen.

Irina Ryabenka referierte im Anschluss über die mediale Debatte im Ukraine-Krieg. Zu Beginn wurde häufig von einer Ukraine-Krise gesprochen. Es dauerte lange, bis klare Worte für den Krieg gegen ihr Heimatland gefunden wurde. Die Ukraine, kämpfe um ihre Unabhängigkeit und um ihr Recht auf Selbstbestimmung. Stärkere, dürften nicht über Schwächere entscheiden.

Abschließend Skizzierte Dustin Dehez die gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur. Die deutsche  Außenpolitik ließ lange eine klare Zielsetzung vermissen. Die systematische Konfrontation, einhergehend mit der Gleichschaltung der russischen Bevölkerung wurde lange nicht erkannt. Die Sicherheitsarchitektur brauche neue Ideen, die künftigen Herausforderungen gewachsen sei.

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