Veranstaltungsberichte
Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien in Südosteuropa findet in einer polarisierten Medienlandschaft statt. Zudem müssen sich Sprecher und PR-Manager parteiintern als strategische Berater etablieren und für eine angemessene Ausstattung ihrer Teams sorgen. Die rasante Social-Media-Entwicklung sorgt für zusätzlichen Druck, auf neue PR-Instrumente zu setzen.
Der Workshop wurde vom Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa, Christian Spahr, und EVP-Pressesprecherin Ecaterina Casinge eröffnet. Casinge bemerkte, dass der internationale Austausch zu politischer Kommunikation wichtig sei, um ähnliche Herausforderungen in vielen Ländern zu bewältigen. Europäische Ideen richtig zu kommunizieren, sei entscheidend, um gemeinsame Entscheidungen leichter treffen zu können. Netzwerke von Pressesprechern von Regierungen und politischen Parteien aufzubauen, sei eine der Aufgaben des KAS-Medienprogramms Südosteuropa, so Spahr. "Wir tragen Verantwortung, eine professionelle und wertorientierte politische Kommunikation zu fördern." Gerade in Ländern, die sich in einem ständigen Transformationsprozess befinden, sei dies notwendig. "Nicht nur die Eliten erheben einen Anspruch auf Einblick, auch die Öffentlichkeit. Politische Macht wird kritischer hinterfragt, und soziale Medien spielen dabei eine erhebliche Rolle."
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