Ausstellung

„Rückkehr ins Leben"

Die Verschleppung prominenter KZ-Häftlinge aus Deutschland nach Südtirol

Ausstellungseröffnung

Details

„Rückkehr ins Leben“. So lautet der Titel der Ausstellung, die den Leidensweg von 135 Sippen- und Sonderhäftlingen aus siebzehn europäischen Ländern dokumentiert. Die zumeist prominenten Gefangenen wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges als Geiseln der SS aus dem KZ Dachau nach Südtirol verschleppt. Nach ihrer Befreiung am 30. April 1945 fanden sie Aufnahme im Hotel „Pragser Wildsee“.

Hans-Günter Richardi (geb. 1939) beschäftigt sich in seinen Büchern mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Für seine Forschungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er ist u.a. Träger der Verdienstmedaille des „Internationalen Dachau-Komitees“, der Bürgermedaille der Stadt Dachau sowie Ehren- und Präsidiumsmitglied der „Lagergemeinschaft Dachau“.

Die Ausstellung ist am 4. und 5. Oktober 2011 im Gemeindesaal der St.-Petri-Kirche Hannover-Döhren zu sehen. Kaffee, Wein und Wasser sind für jeweils € 1,- erhältlich.

Wir laden zu der Ausstellungseröffnung herzlich ein und bitten um Anmeldung per E-Mail an kas-hannover@kas.de, per Telefon unter 0511 4008098-0 oder per Fax an 0511 4008098-9.

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Veranstaltungsort

Gemeindesaal St. Petri-Kirche, Am Lindenhofe 19, 30519 Hannover

Referenten

  • Hans-Günter Richardi
    • Autor und Journalist
      Kontakt

      Dr. Klaus Jochen Arnold

      Dr

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg

      Jochen.Arnold@kas.de +49 331 748876-12 +49 331 748876-15
      Sonder- und Sippenhäftlinge nach ihrer Befreiung im Mai 1945 Quelle: ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee