Veranstaltungsberichte

"Verbindungen, die dann in eine Stärkung der Demokratie umgesetzt werden können".

Jugendtreffen in Berlin

Die KAS in Berlin organisiert ein Treffen junger lateinamerikanischer Politiker zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung in den Städten der Region.

Integrierte Abfallwirtschaft und kommunale Verwaltung in Berlin.

Die Bewirtschaftung fester Abfälle hat sich im Laufe der Geschichte auf die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt, in der sie lebt, ausgewirkt, insbesondere in Großstädten. Diese Auswirkungen können ästhetischer Natur sein, aber auch der Geruch von Abfall. Ebenso können sich Krankheiten wie Krätze, Cholera, Dengue-Fieber und andere ausbreiten, die die Lebensqualität der Menschen beeinträchtigen, deren Behörden eine unzureichende Abfallwirtschaft betreiben.

Im Laufe der Geschichte haben wir gelernt, dass eine schlechte Abfallwirtschaft fatale Folgen für den Menschen haben kann. Als Beispiel können wir eine der größten Gesundheitskrisen der Geschichte anführen: die Beulenpest, die eine der größten Seuchen in der Geschichte der Menschheit war und den Tod von 50 Millionen Menschen in Europa, Afrika und Asien verursachte.

Daher können wir feststellen, dass die Bewirtschaftung fester Abfälle trotz anderer Umweltprobleme weltweit immer eines davon war.

Die Verwirklichung einer angemessenen integrierten Strategie ist eine der großen Herausforderungen, denen sich jede Regierung in Lateinamerika heute stellen muss. Seit einigen Jahren suchen die ökologisch entwickelten Länder nach Lösungen für dieses Problem.

So besuchten die zehn jungen lateinamerikanischen Teilnehmer des "Studien- und Dialogprogramms für junge Politiker aus lateinamerikanischen Metropolen" die Müllverbrennungs- und Energierückgewinnungsanlage der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), um die verschiedenen Aspekte der Abfallbehandlung in Berlin kennen zu lernen. Auf diese Weise erfuhren wir mehr über die Abfallsammlung, -reinigung und -behandlung, die seit 1967, dem Jahr, in dem der gesamte Prozess begann, täglich durchgeführt wird.

In Begleitung von Dr. Thomas Klöckner, Leiter der Abteilung Sozialkommunikation des Unternehmens, besichtigten wir die Anlagen des Werks, nachdem wir eine ausführliche Einführung in die Geschichte der Abfallverwertung und die Anwendung von Hochtechnologie in der deutschen Hauptstadt erhalten hatten.

Es folgte eine Demonstration des Verbrennungsprozesses und der Nutzung des erzeugten Dampfes zur Erzeugung von elektrischer Energie, die in das Heizungssystem der Stadt Berlin eingespeist wird. Die Technologie der Anlage ermöglicht eine Verringerung der Treibhausgasemissionen und die Trennung von Metallen aus Abfällen zur Wiederverwendung und zum Recycling.

Darüber hinaus werden die Sammelfahrzeuge mit Biomethan betrieben, einem Energieträger, den das Unternehmen aus den von ihm recycelten Abfällen erzeugt. Eine wichtige Tatsache ist, dass etwa 65 % der Abfälle in der Stadt Berlin gesammelt und transportiert werden, ohne die Umwelt zu belasten.

Zweifellos ist dies ein großartiges Beispiel, dem die lateinamerikanischen Städte folgen können, indem sie das von ihnen angewandte Management als Vorbild in die politischen Agenden der verschiedenen Ebenen der nationalen, regionalen und lokalen Regierung sowie des Unternehmenssektors einbeziehen.

Zum anderen fand ein Besuch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt, wo der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Christian Graff, die Maßnahmen vorstellte, die für eine nachhaltige Entwicklung des Bezirks ergriffen werden sollen, um einen Rückgang in den Bereichen zu vermeiden, in denen Veränderungen zur Verbesserung vorgenommen werden.

Er begann seinen Vortrag mit der Bemerkung, dass jedes Projekt, das durchgeführt wird, einer ständigen Kontrolle durch die Verantwortlichen unterliegt. Eines der großen Dinge, die den Bezirk erwarten, ist die Entwicklung der "Gärten der Welt", die eine große touristische Attraktion als Ziel sein werden.

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist vor allem für seinen niedrigen sozialen Status bekannt und die Arbeitslosenquote in der Region liegt zwischen 8 und 9 %. Nichtsdestotrotz ist die Zukunft des Gebiets aufgrund der Pläne und Strategien, an denen gearbeitet wird, sehr vielversprechend. Eines der Konzepte, die sie ständig anwenden, ist die Einbeziehung der Nachbarn in die Kooperationsnetze, eine Taktik, die sich als effizient erwiesen hat, da die Gemeinschaft bereit ist, den Beitrag zu unterstützen. Zu den durchgeführten kulturellen Veranstaltungen erklärte er, dass es einen Kulturbeauftragten der Regierung gebe, der zusammen mit dem zuständigen Ausschuss durchschnittlich 120 bis 150 Veranstaltungen pro Monat organisiere, die allen Bewerbern offen stünden.

Heute ist der Bezirk auf dem Weg zur Nachhaltigkeit. Jährlich werden 400 Millionen Euro bereitgestellt, um die gesteckten Ziele zu erreichen, wobei die Mitglieder des Viertels stets einbezogen werden, um Eigeninitiative und gemeinsame Unterstützung zu erzeugen, ein Faktor, der in den lateinamerikanischen Ländern erreicht werden könnte, wenn die Politik der sozialen Eingliederung umgesetzt wird, um die angestrebte Entwicklung zu erreichen.

 

 

Jeraldine Guevara y Pedro Balladares (Perú)

 

de Berlín:

1) Es un país heterogéneo, y por ello existe una gran posibilidad. Su densidad po-blacional es reducida, existe un desarrollo sustentable, hay una participación ciudadana en edad temprana; un ejemplo de ello, es que en consulta ciudadana deciden si el gobierno debe seguir o no con una construcción, el pueblo participa en las decisiones políticas.

2) Existe un cambio demográfico, se está reduciendo la población, se puede constatar en la tasa de mortalidad que es más alta que la tasa de natalidad. Hace 40 años se contaba con tres etapas generacionales: la función profesional, la laboral activa y la pensión de jubilación; actualmente se tienen 4 etapas: la función profesional, la laboral activa, la pensión de personas pro activas y el "albor" de la vida. Actualmente los alemanes que se encuentras en la pensión pro activas se le está pidiendo comprometerse de forma honorífica para seguir contribuyendo al país sin retribución, el Estado pone los elementos necesarios para el trabajo y para la manutención de las personas, para que no se sientan excluidas de la actividad de la cuidad, asimismo ayudan a que otras personas que están más alejadas no se sientan excluidas de la vida de la ciudad; otro ejemplo es que él gobierno les da material para construcción y ellos mismos realizan las ciclo vías que necesitan, hasta ahora se han construido 300 km de ciclo vías.

3) Por último la ciudad goza de sustentabilidad, participación ciudadana y se busca solucionar el reto del cambio demográfico.

Reflexiones de Alejandro Guitérrez (Mexico)