Nigeria: Chibok Mädchen gefunden
Es scheint Licht am Ende des Tunnels zu geben, nachdem das erste von 219 vermissten Chibok Schulmädchen, vom nigerianischen Militär gerettet wurde. Der breiten Öffentlichkeit wurden die Mädchen aus Chibok im Rahmen einer von der islamistischen Terrororganisation Boko Haram durchgeführten Entführungsaktion im Frühjahr 2014 bekannt. Zwei Jahre später sind diese immer noch nicht aufgefunden worden. Das Militär gab nun bekannt, Hinweise zu haben und weiter in die Wälder vordringen zu wollen, um die vermissten Mädchen dort zu suchen.
Südafrika: Staatsanwaltschaft legt Berufung gegen das Urteil ein, die Verfahren wegen der Korruptionsvorwürfe gegen Jacob Zuma wiederaufzunehmen
Vor Jahren hat die National Prosecuting Authority Suedafrikas (NPA) 783 Verfahren, die gegen Jacob Zuma wegen Korruption eingeleitet wurden, eingestellt. Ein südafrikanisches Gericht hat nun mehr die NPA dazu verpflichtet, die Verfahren wieder aufzunehmen. Dagegen hat der oberste südafrikanische Staatsanwalt Berufung eingelegt. Er gab an, dass das Gesetz dieses Ermessen einräume und dass das Urteil die NPA unterwandern würde.
Politische Krise in der Demokratischen Republik Kongo spitzt sich zu
In der Demokratischen Republik Kongo zeichnet sich eine politische Krise ab, nachdem sich die Pläne für die im Dezember vorgesehenen Wahlen als unrealistisch erweisen. Dies ist der Regierung zu verdanken, die nichts dafür unternommen hat, dass die Wahlen rechtzeitig durchgeführt werden können. Würden die Wahlen nicht im vorgesehenen Zeitraum durchgeführt werden, würde der amtierende Präsident Joseph Kabila seine Amtszeit quasi um eine dritte, verfassungsrechtlich unzulässige, Periode erweitern. Dies erhöht das Risiko der Demokratischen Republik Kongo wieder in bürgerkriegsähnliche Zustände zu verfallen.
Friedensgespräche für Burundi finden in Tansania statt
Nach dem Beginn von Präsident Nkurunzinzas dritter Amtszeit betitelte die Opposition diese als verfassungsunzulässig. Burundi erleidet seitdem eine Krise. Der gewaltsame Ausbruch dieses Konflikts hinterließ mehr als 450 Tote und Tausende flüchteten außer Land. Am 21.Mai wurden Friedensverhandlungen in Arusha, Tansania mit dem Ziel der Beendigung der Krise aufgenommen. Jedoch wurde das Vorgehen durch das Fehlen vieler Oppositionsführer geschwächt.