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Afrikanische Mediatoren sind wieder in Abidjan um Gbagbo zum Rücktritt zu bewegen.

Die gemeinsame Mission der Afrikanischen Union und der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS kam am Montag in der Elfenbeinküste an, um die Gespräche mit den zwei rivalisierenden Anwärtern um die ivorische Präsidentschaft wieder aufzunehmen. Das Ziel der Mission bleibt es den amtierenden Präsidenten Laurent Gbagbo dazu zu bringen die Macht abzugeben. Man sagte, dass der einzige Punkt der Diskussion die Bedingungen für Gbagbos Rückzug sein werde, möglicherweise einschließlich Exil und Amnestie für den bedrängten Präsidenten und seine Hauptanhänger. Aus diplomatischen Kreisen verlautete, dass die Präsidenten aus Benin, Sierra Leone und Cap Verde zusammen mit Kenias Premierminster Raila Odinga bereit sind, die Nacht in Abidjan zu verbringen und sie würden aus Abidjan nur mir ‚konkreten Ergebnissen‘ abreisen. Nach ihrem Treffen sagte Quattara aber, der Dialog sei gescheitert. „Es wurde alles getan damit wir eine Lösung auf diplomatischem Weg und durch Dialog finden“, sagte er. „Da dies nicht der Fall ist, ergibt sich vielleicht bei Laurent Gbagbo ein Sinneswandel. Wenn nicht, dann wird ECOWAS gezwungen sein, alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, einschließlich legitimer Gewalt zu nutzen, damit der gewählte Präsident sein Amt antreten kann.“

Sudans Präsident Bashir besucht den Süden vor dem Referendum

Am Dienstag vor dem Referendum wird Präsident Omar al-Bashir Juba, die Hauptstadt des Südsudans besuchen. Er wird Salva Kiir, den Präsidenten des halbautonomen Südens treffen. Während des zwanzigjährigen Bürgerkriegs standen diese zwei Männer sich auf der jeweiligen Seite gegenüber. Laut offiziellen Angaben haben sich mehr als 95% der Südsudanesen für die Wahl am Sonntag registrieren lassen. Aus Regierungskreisen, sagte Rabie Abdullaati, dass der Besuch des Präsidenten dazu dient, erstens eine freie, faire und gerechte Durchführung des Referendums sicherzustellen und zweitens Gespräche mit SPLM und der Regierung des Südens zu führen, um die Notwendigkeit von Stabilität nach dem Referendum klarzustellen und die Unterstützung und die einvernehmliche Zusammenarbeit des Nordens und des Südens zu bestätigen.

Sambias Opposition kritisiert Bandas Unterstützung durch Chungu

Sambias früherer Geheimdienstchef, der aus dem Land geflohen war, um einer Korruptionsklage zu entgehen, ist zurück in Lusaka und betreibt ungeniert Wahlkampf für die Wiederwahl von Präsident Rupiah Banda. Xavier Chungu sagte, „es ist bekannt, dass ich viel zu tun habe und auf meine Art und Weise den Wahlkampf für den Präsidenten der Republik Sambia, Rupiah Bwezani Banda, führe.“ Er ist ein ehemaliger Generaldirektor des sambischen Geheimdienstes (ZSIS) und ist der Korruption angeklagt, die er während seiner Dienstzeit unter dem pensionierten Präsidenten Frederick Chiluba begangen haben soll. Bislang hat die Präsenz Chungus im Wahlkampf heftige Kritik im ganzen Land, das dieses Jahr zur Wahl antritt, ausgelöst. Patriotic Front (PF) ist die wichtigste Oppositionsgruppe, deren altgedienter Anführer, Michael Sata, als der Hauptherausforderer Bandas um die Präsidentschaft angesehen wird.

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