In einer Konferenz der Stakeholder im August soll sie diskutiert werden und dann wird das Referendum über die neue Verfassung voraussichtlich nächstes Jahr vor den Wahlen stattfinden.
Schwierige Fragen
Vor zwei Jahren begann die Niederschrift der neuen Verfassung, wurde aber durch Missstimmigkeiten in der seit 2009 bestehenden Regierungskoalition Präsident Robert Mugabes verzögert.
Die neue Verfassung war Hauptbestandteil der politischen Vereinbarungen nach den 2008 Wahlen, die von Präsident Mugabe und seinen Widersachern, einschliesslich Premierminister Mirgan Tsvangirai unterzeichnet wurden.
Eine der schwierigen Fragen war die Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten auf zweimal fünf Jahre.
Präsident Mugabe kann für eine siebte Amtszeit in Folge kandidieren, was seine Regierungszeit auf 30 Jahre ausdehnen würde. Dies deshalb, weil der Paragraph der Kandidaten über 70 disqualifiziert, als dessen Ziel der 88-jährige Präsident gesehen wurde, gestrichen wurde.
Die Parteien einigten sich auf eine Dezentralisierung der Macht, die jeder der 10 Provinzen Legislative gibt, die sich aus Abgeordneten aus der Region zusammen setzt.
Die Gouverneure der Provinzen werden, nach Zustimmung von Präsident Mugabe, in den Meetings ausgewählt.
Auch doppelte Staatsangehörigkeit soll verfassungsgemäss werden. Zur grossen Erleichterung von Millionen Simbabwern, die wegen der Wirtschaftskrise, die vor 10 Jahren begann, geflohen waren.
Die Partei Präsident Mugabes, ZANU-PF, war gegen die doppelte Staatsbürgeschaft, da den meisten Flüchtlingen aus Simbabwe in westlichen Ländern, die Simbabwe ablehnen, Aufenthalt gewährt wurde.