Ruanda erklärte sich im Anschluss an das letzte Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Malabo bereit, den ehemaligen Präsidenten des Tschads strafrechtlich zu verfolgen. Die Afrikanische Union und die ruandischen Behörden nahmen diesbezüglich bereits Verhandlungen auf.
Dennoch hoffen die Opfer des Habré- Regimes auf die Auslieferung an Belgien, wo ein Gerichtsverfahren relativ schnell organisiert werden könnte. Ein erster Antrag wurde jedoch von Seiten der belgischen Behörden abgelehnt.
Der ehemalige Präsident des Tschads gab seinerseits bekannt, dass er bereit ist, sich einem unabhängigen internationalen Gericht zu stellen.