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Tansanias Führung bedauert verhängnisvolle Gewalt

Jakaya Kikwete, Tansanias Präsident, brachte sein tiefes Bedauern über die Gewalttaten in Arusha im Norden des Landes zum Ausdruck, bei denen vier Menschen durch Schüsse der Polizei während einer Oppositionskundgebung ums Leben kamen. „Dies ist sehr bedauerlich. Ich glaube es ist ein Einzelfall und die Regierung wird sicherstellen, dass Eintracht wieder hergestellt wird“ teilte Kikwete Botschaftern und Leitern von internationalen Organisationen in Dar es Salaam am Freitag mit. „Wir werden dafür sorgen, dass solche Vorfälle nie wieder geschehen. Dies ist der erste und es sollte der letzte dieser Art sein, der sich in unserem Land ereignet“, sagte er während einer Neujahrsfeier, die im Parlamentsgebäude für Diplomaten stattfand. Kikwte betonte, dass die Wahlen am 31. Oktober im Grossen und Ganzen friedlich verlaufen sind. „Die Demokratie schlägt Wurzeln und wird dynamischer, ist aber immer noch fragil“, sagte er und fügte an: „Ich bin zufrieden mit den Wahlen und deren Ergebnis in Sansibar. Die Wahlen im letzten Jahr verliefen reibungslos, Sansibar ist ruhig und friedlich.“

Ruanda: Verhandlung gegen einen ehemaligen Tutsirebellen verschoben

Aimé Bokanga, der Anwalt Nkundas, sagte, dass ein ruandesisches Militärgericht am Montag die Verhandlung über das Gesuch der Freilassung eines ehemaligen kongolesischen Tutsirebellenführers vertagte, der seit zwei Jahren in Ruanda inhaftiert ist. „Das Büro entschied die Verhandlung ohne neuen Termin zu vertagen, da der Richter (General Steven Karyango) suspendiert wurde. Wir warten auf die Berufung eines neuen Richters. Unter ruandesischem Gesetz muss dies ein General sein, da die Person, gegen die wir einen Prozess anstreben auch ein General ist“, sagte der Anwalt. Diese letzte Vertagung ist die vierte seit der Fall ans Militärgericht verwiesen wurde.

Elfenbeinküste: Gemeinsame Regierung ist möglich sagt ein UN Gesandter

Youssoufou Bamba, Gesandter der Elfenbeinküste bei der UN, sagte, dass eine gemeinsame Regierung möglich sein könnte, wenn der amtierende Präsident Laurent Gbagbo seinen Anspruch auf die Präsidentschaft auf gibt. Bemba war von Quattara, den die internationale Gemeinschaft als den Gewinner der Wahlen ansieht, ernannt worden. Laut Bemba ist das einzige was nicht verhandelt werden kann, das Ergebnis der Wahlen. Gbagbo „wurde geschlagen“, sagte er. „Er muss zugeben, dass er zurückzutreten hat und der Rest wird verhandelt.“ Er fügte an, „Gbagbo ist nicht allein. Er hat Anhänger; er hat kompetente Leute in seiner Partei. Mit diesen Leuten sind wir bereit im Rahmen eines breit zusammengestzten Kabinetts zusammen zu arbeiten.“

Sudan: 40 Tote bei Auseinandersetzungen

Mindestens 40 Menschen starben am Wochenende bei Auseinandersetzungen zwischen den arabischen Messeriya Nomaden und den Dinka Ngok in der Abyei Region. Führende Mitglieder des Dinka Ngok Stammes in Abyei und der Süden beschuldigen den Norden, die arabischen Messeriya Milizen für Kämpfe am Freitag, Samstag und Sonntag aufgerüstet zu haben. „Die Messeriya Miliz wurde durch die SAF mobilisiert; Messeriya wurden von der SAF unterstützt das Gebiet der Ngok Dinka anzugreifen. Die Messeriya griffen das Dorf Nyakol, etwa 15 Km nordwestlich der Abyei Region, an und wir verloren eine Person und sie verloren drei, da sie diejenigen waren, die das Dorf angriffen“, behauptete Chol Changth Chol, der SPLM Sekretär in Abyei, als er mit Sudan Radio Service aus Abyei sparch. Aber Colonel Alsawarmi Khalid, der Sprecher der sudanesischen Armee (SAF), zweifelte diese Behauptungen, dass sie die Messeriya bei Angriffen auf die Dinka Ngok Gebiete unterstützen, an. „Wir sind hier in Khartoum und haben keine Informationen darüber, da keine SAF im Südlichen Sudan ist. Wir haben nichts von irgenwelchen Angriffen gehört. Im Süden ist keine SAF, das sind alles SPLM Soldaten,“ sagte Khalid.

Das Abyei Referendum sollte gleichzeitig mit dem Referdum im südlichen Sudan duchgeführt werden, das am Sonntag den Neunten begann, aber die zwei Partner im CPA, SPLM und NCP, konnten sich nicht einigen, wer in der Abyei Region stimmberechtigt sei.

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