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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beruft dringendes Treffen ein, um die Lage an der Elfenbeinküste zu diskutieren

Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, berief am 28. Februar 2011 eine Krisensitzung ein, um die Lage an der Elfenbeinküste zu besprechen. Der Aufruf des Generalsekretärs folgte den Berichten über eine Lieferung von drei Kampfhubschraubern mit dazugehörigem Material aus Belarus am Flughafen Yamoussoukro für Laurent Gbagbos Truppen, dem Führer der Elfenbeinküste, der sich nach den umstrittenen Wahlen weigert, zurückzutreten.

Belarus und Laurent Gbagbos Lager bestreiten diese Berichte.

Zurück auf die Strassen: die Mission der Vereinten Nationen an der Elfenbeinküste, UNOCI, beschuldigt die Armeeteile, die loyal zu Laurent Gbagbo stehen, drei Soldaten der Friedensmission in einem Hinterhalt in Abobo in der PK-18 Gegend, verletzt zu haben. Berichten zufolge kam es zu Schusswechseln zwischen UN Soldaten und der Armee in Abobo.

Die Vereinten Nationen warnten bereits davor, das Land riskiere in den Bürgerkrieg zurückzufallen, wenn die bestehende Lage nicht in Schach gehalten werden kann. Gemäß den Vereinten Nationen ist die Zahl der Todesfälle auf rund 315 angestiegen und Tausende verlassen ihre Heimat und suchen Schutz in benachbarten Ländern.

Unterdessen hat Alassane Quattaras Fraktion eine Gruppe von zehn französichen und ivorischen Anwälten beauftragt ein Dossier vorzubereiten und es dem ICC Ankläger zu übergeben, um Ermittlungen über die andauerenden Menschrechtsverletzungen an der Elfenbeinküste einzuleiten. Gemäss Alassane Quattaras Justizminister, Jeannot Ahousou, fand ein erstes Treffen mit dem ICC Ankläger statt und am 1. März wird das Team den Hochkommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf treffen.

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