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Der Nationale Rat für die Erforschung der Securitate-Archive und die Konrad-Adenauer-Stiftung – Rumänien veranstalten die CNSAS-Konferenz – "25 Jahre seit der Eröffnung der Securitate-Archive. Rumänischer Postkommunismus", gewidmet dem 25. Jahrestag der Verkündung des Gesetzes über den Zugang zur eigenen Akte und die Enthüllung der Securitate als politische Polizei.
Die Veranstaltung, die am 25. November im Parlamentspalast, im Saal „C. A. Rosetti“, und am 26. November im Saal der Rumänischen Akademie stattfindet, bringt Historiker und Archivspezialisten aus Rumänien und der Republik Moldau sowie Vertreter der wichtigsten Institutionen zusammen, die nach 1990 die Akten der Securitate verwaltet haben. In einer Podiumsdiskussion wird die Rolle von Archiven beim Wiederaufbau einer demokratischen Gesellschaft erörtert, und in einem Sonderteil werden die ethischen und rechtlichen Kontroversen um die Offenlegung der Securitate-Akten analysiert. Hier halten Professoren und Forscher verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute des Landes Vorträge.
Die Bilanz der 25 Jahre freien Zugangs zum Archiv der ehemaligen Securitate umfasst Zehntausende von Besuchen im Lesesaal der CNSAS, über 14 Millionen eingesehene Dokumentkopien und nicht zuletzt über 2.000 Gerichtsurteile, die die Verletzung grundlegender Menschenrechte durch Angehörige der kommunistischen politischen Polizei bestätigten. Über diesen Zahlen steht jedoch der enorme Nutzen, den der Zugang zu den Akten aus dem Securitate-Archiv für das Wissen und die Bildung des staatsbürgerlichen Bewusstseins gebracht hat.