Im Rahmen des Programms für den Sicherheitsdialog in Subsahara-Afrika (SIPODI) organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) vom 13. bis 14. März 2025 ein Strategieseminar in Katiola. Unter dem Motto „Gemeinsam für sichere und demokratische Wahlen: Dialog für Sicherheit im Vorfeld der Wahlen” sollte die Veranstaltung die Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungs- und Sicherheitskräften, den lokalen Behörden und den Organisationen der Zivilgesellschaft stärken, um die mit den bevorstehenden Wahlen verbundenen Sicherheitsherausforderungen besser antizipieren zu können.
2. Ablauf und Struktur des Austauschs
Das Treffen gliederte sich in Plenarsitzungen, thematische Podiumsdiskussionen und interaktive Diskussionen, die eine eingehende Analyse der spezifischen Sicherheitsprobleme der Region ermöglichten.
🔹 Tag 1 (13. März 2025): Eröffnung und Bestandsaufnahme der Sicherheitslage
- Eröffnungszeremonie unter dem Vorsitz der lokalen Behörden und Vertretern der KAS.
- Sicherheitsdiagnose der Region: Beiträge von Experten und Vertretern der Verteidigungskräfte.
- Debatten über die Dynamik der Gewalt im Wahlkontext mit besonderem Augenmerk auf der Prävention von Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen.
🔹 Tag 2 (14. März 2025): Stärkung lokaler Synergien
- Podiumsdiskussion zu Strategien der interinstitutionellen Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und Sicherheitskräften.
- Workshops: Ermittlung kritischer Punkte und Ausarbeitung von Empfehlungen. (14. März 2025): Zusammenfassung und Empfehlungen
- Präsentation der Ergebnisse der Gruppenarbeit und der Verpflichtungen der Beteiligten.
- Abschlusszeremonie mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte.
3. Wichtigste Empfehlungen
✔ Verbesserung der lokalen Sicherheitskoordination durch einen verstärkten Überwachungsmechanismus.
✔ Bessere Einbindung der Zivilgesellschaft und der Jugend in die Konfliktprävention während der Wahlperiode.
✔ Einrichtung eines Frühwarnsystems, das lokale Informationen und rasches Handeln kombiniert.
✔ Förderung des Dialogs zwischen allen Beteiligten durch regelmäßige Konsultationsinitiativen.
Das Seminar in Katiola trug zur Konsolidierung eines konzertierten und proaktiven Ansatzes für die Sicherung des Wahlprozesses bei. Die Teilnehmer bekräftigten einstimmig die Notwendigkeit, solche Foren für den Austausch zu institutionalisieren, um eine inklusivere und widerstandsfähigere Sicherheitspolitik angesichts der regionalen Herausforderungen zu erreichen.