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Veranstaltungsberichte

KDMS Ďumbier 2026

von Michal Petrík

Die 37. Ausgabe der KDMS-Ďumbier-Veranstaltung bot Raum für die Diskussion aktueller gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen

Ende Juli 2026 fand bereits die 37. Ausgabe der traditionellen Sommerveranstaltung KDMS Ďumbier statt. Organisiert wird sie von der Jugendorganisation der christlichen Demokraten, KDMS. Die Veranstaltung bringt junge Menschen, Expertinnen und Experten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über aktuelle Themen des öffentlichen Lebens zu diskutieren. Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Auslandsbüro Slowakei, beteiligte sich als Partner an der Veranstaltung.

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Einer der Hauptgäste war der Weihbischof von Bratislava, Jozef Haľko. Er vermittelte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter anderem die Botschaft, dass in der politischen Kommunikation gegenseitiger Respekt unerlässlich sei. Politische Meinungsverschiedenheiten müssten von zwischenmenschlichen Beziehungen getrennt werden. Seiner Meinung nach bestehe die Tendenz, unterschiedliche politische Ansichten über menschliche Beziehungen zu stellen, was nicht förderlich sei.

Mit Fragen der Regionalentwicklung und einer möglichen Reform der territorialen Verwaltungsstruktur der Slowakei befasste sich der Ökonom Daniel Kojnok. In der Diskussion wurden Themen wie die Verteilung von Kompetenzen, die Finanzierung der Selbstverwaltungen sowie die effizientere Funktionsweise der Regionen zum Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger behandelt. Obwohl dieses Thema politisch nicht besonders attraktiv erscheint, besitzt es das Potenzial, die Lebensbedingungen der Menschen in der Slowakei nachhaltig zu verbessern.

Eine wirtschaftliche Perspektive brachten auch der Hotelier Peter Sasák und der Immobilieninvestor Karol Šeba ein. In ihren Beiträgen betonten sie die Bedeutung eines stabilen und berechenbaren unternehmerischen Umfelds, das eine der wichtigsten Voraussetzungen für Investitionen und eine langfristige wirtschaftliche Entwicklung darstellt.

Im Rahmen des Diskussionsteils der Veranstaltung, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Volkspartei (EVP) organisiert wurde, fand außerdem ein Gespräch mit der Europaabgeordneten der KDH, Miriam Lexmann, zu aktuellen politischen Fragen auf europäischer Ebene statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich zudem an interaktiven Workshops zu den Herausforderungen, mit denen junge Menschen in der Slowakei konfrontiert sind und die sie nicht selten dazu bewegen, über einen Wegzug ins Ausland nachzudenken. Gemeinsam mit Abgeordneten des Nationalrats der Slowakischen Republik diskutierten sie mögliche Lösungsansätze und präsentierten ihre Vorschläge anschließend in Form kurzer kreativer Präsentationen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die traditionelle Sonntagsbesteigung des Ďumbier, des höchsten Gipfels der Niederen Tatra mit einer Höhe von 2.046 Metern über dem Meeresspiegel. Dazu gehörten auch das Tragen von Brennholz zur Milan-Rastislav-Štefánik-Hütte sowie ein gemeinsames Foto auf dem Gipfel des Ďumbier.

Die Veranstaltung bestätigte erneut die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen der jungen Generation, Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens.

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