Lesung

„Stauffenberg – mein Großvater war kein Attentäter“

Sophie von Bechtolsheim liest aus ihrem Buch

Details

„Eines weiß ich gewiss: Die Persönlichkeit meines Großvaters lässt sich nicht darauf reduzieren, Attentäter gewesen zu sein. Seine Geisteshaltung, seine Motive, seine Lebensleistung zusammenzuschnüren und sein ganzes Leben auf die Tat am 20. Juli 1944 auszurichten, wird ihm nicht gerecht.“

Sophie von Bechtolsheim

 

Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu Stauffenberg und sein gescheiterter Versuch, den nationalsozialistischen Wahnsinn zu stoppen, sind zu einem Mythos geworden, das Gedenken ist ritualisiert. Sophie von Bechtolsheim erzählt erstmals von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr im Laufe ihres Lebens begegnet sind – in der Wissenschaft, in den Medien, aber vor allem in der Familie. Sie fragt danach, wie Stauffenberg und die anderen, oftmals vergessenen, Protagonisten des 20. Juli heute noch Vorbilder sein können. Sie erkundet die Kehrseite der Verantwortung, die Schuld, und stellt sich die Frage, wieviel uns heute Freiheit wert ist.

 

 

Sophie von Bechtolsheim,  geb.1968, Historikerin und Kommunikationswissen-schaftlerin; Die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebt und arbeitet als Mediatorin in Uffing am Staffelsee und setzt sich zudem für den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Sie ist verheiratet und hat vier Söhne. Die Autorin ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veranstaltungsort

Verlag Herder. Großer Saal 1. OG. Hermann Herder-Str.4. 79104 Freiburg

Referenten

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