Veranstaltungsberichte

Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung in Budapest ausgezeichnet

von Bence Bauer, LL.M
Am 28. August 2012 besuchte Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D., Ehrenvorsitzender der Konrad Adenauer Stiftung, die ungarische Hauptstadt Budapest. Begleitet wurde er vom stellvertretenden Generalsekretär der Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers.

Als Ehrung seiner besonderen Verdienste für die deutsch-ungarischen Beziehungen insbesondere in der Anfangszeit nach der Wende sowie als Anerkennung seiner Freundschaft und Verbundenheit mit dem verstorbenen Ministerpräsidenten József Antall (1990-1993) ist Prof. Vogel durch Klára Antall, der Witwe des vormaligen Ministerpräsidenten, die zuvor bereits vom Antall-Wissenszentrum an der Corvinus Universität verliehene Antall Ehrenmedaille in Anwesenheit der Honorationen der Universität übergeben worden.

In Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste um die Integration Ungarns wurde Vogel zudem vom ungarischen Ministerpräsidenten Dr. Viktor Orbán das Große Verdienstkreuz der Republik Ungarn, die höchste Auszeichnung für einen ausländischen Staatsbürger, in feierlichem Rahmen überreicht. An der Zeremonie im Ungarischen Parlament nahmen hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und der Gesellschaft und insbesondere der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Matei Hoffmann, teil.

Den Abschluss des Besuchsprogramms bildete ein öffentlicher Vortrag des Ehrenvorsitzenden an der Andrássy Universität vor mehr als 200 Gästen. In seiner Rede zum Thema „Deutschland, Ungarn und Europa“ würdigte Vogel die Rolle Ungarns im demokratischen Wandel und verwies auf die Verankerung Ungarns als zutiefst europäisches Land. Er appellierte an Ungarn, im konstruktiven Dialog mit europäischen Partnern die Zukunft des Kontinents zu gestalten.

Bei der Veranstaltung sprach zudem der ungarische Minister für Humanressourcen und Vorsitzender der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn, Zoltán Balog. Er würdigte das außerordentliche Engagement der KAS für das Deutschland tief verbundene Ungarn. Nach den Reflexionen seiner sechsjährigen Tätigkeit in und für Ungarn durch den scheidenden Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad Adenauer Stiftung, Hans Kaiser, Minister a.D., folgte das Schlusswort des künftigen Auslandsmitarbeiters in Ungarn, Frank Spengler.