Veranstaltungsberichte

Erinnerungslok

von Frank Spengler
Was vor 25 Jahre, am 19. August 1989, in Sopron als ein Paneuropäisches Picknick auf der ungarisch-österreichischen Grenze mit einer symbolischen Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ angedacht war, entwickelte sich zu dem historischen Grenzdurchbruch und ermöglichte über 600 Ostdeutschen den Weg in die Freiheit.

„Ungarn hat den ersten Stein aus der Mauer geschlagen“ – so bezeichnete später Bundeskanzler Helmut Kohl diesen Beitrag Ungarns zur deutschen Wiedervereinigung.

Den herausragenden geschichtlichen Ereignissen im Jubiläumsjahr 2014 wird in Ungarn und Deutschland in vielfacher Weise ein Zeichen gesetzt. So wird auch eine mit Motiven des Paneuropäischen Picknicks in Sopron gestaltete Lokomotive in Deutschland fahren und eine andere zwischen Ungarn und Österreich. Das Auslandbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ungarn unterstützt dieses innovative Kommunikationsformat, um an das Paneuropäische Picknick und die Verdienste unseres Gastlandes für die Freiheit in Europa in Dank-barkeit zu erinnern.

Am 18. August 2014 wurde im Rahmen einer Feierstunde auf dem Bahnhof von Sopron die zweite Erinnerungslok von der Stellv. Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung und Thüringer Staatssekretärin, Hildigund Neubert, auf die Reise geschickt.