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CC BY SA 4.0 Szecsődi, Balázs

Veranstaltungsberichte

Mit Annegret Kramp-Karrenbauer im Dialog

von Bence Bauer, LL.M

Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn mit Stipendiaten der KAS und weiteren jungen Teilnehmern

Anlässlich des offiziellen Besuches von Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung und Bundesvorsitzende der Christlich Demokratischen Union Deutschlands bei ihrem ungarischen Amtskollegen Tibor Benkő fand am Abend des 16. Juli 2020 in Budapest ein Forum mit 25 jungen Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung und jungen Leuten aus dem Kreise der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn statt.

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Der Gedankenaustausch wurde von Frank Spengler, Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung und Zoltán Balog, Präsident der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn, eröffnet, der auch das Gespräch leitete. Frank Spengler betonte in seinen Eingangsworten die besonderen deutsch-ungarischen Beziehungen auf vielen Gebieten, insbesondere in der Verteidigungskooperation. Zoltán Balog sprach von der großen Relevanz der Politischen Stiftungen auch in Ungarn, die im Wettbewerb der Gedanken im Sinne des Apostel Paulus „mit einer geistigen Waffenrüstung“ ausgestattet seien.

Annegret Kramp-Karrenbauer betonte in ihrem Statement die enge Zusammenarbeit Deutschlands und Ungarn in der Verteidigung, mit keinem anderen Land seien die Beziehungen so eng, so die Bundesministerin. Sie betonte auch, dass ihre Reise eine auch gute Gelegenheit sei, den Ländern Mittel- und Osteuropas zuzuhören und von ihnen zu lernen. In Anlehnung an die Worte von Zoltán Balog sei sie daher bereit, die Diskussion mit den „geistigen Waffen“ zu führen. Die Ausführungen der Ministerin beinhalteten auch die Erarbeitung eines „strategischen Kompasses“ während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sowie die Ausarbeitung einer „gemeinsamen Bedrohungsanalyse“. Die Europäer müssten willens und in der Lage zu sein, für die gemeinsamen Werte einzustehen, so Kramp-Karrenbauer. „Die Einheit unter sehr unterschiedlichen Partnern ist anstrengend, aber sehr belebend“, so die Schlussfolgerung der Bundesministerin.

In der anschließenden Diskussion mit den Stipendiaten der Stiftung und weiteren jungen Teilnehmern wurden sehr unterschiedliche Themen angesprochen wie die deutsche Innenpolitik, aber auch verteidigungs- und außenpolitische Fragestellungen oder die Hochschul- und Wissenschaftspolitik. Die jungen Leute gingen auch auf die Diskussion um die Frauenquote und die Politikverdrossenheit der jungen Generation ein. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Teilnehmer den informellen Gedankenaustausch bei einem Empfang fortsetzen.

An der Veranstaltung nahmen neben aktuellen und ehemaligen Sur-Place-Stipendiaten auch neue Stipendiaten teil, die ab dem Wintersemester 2020/2021 an deutschen Universitäten studieren werden. Die Stipendienurkunden werden voraussichtlich am 14. September in einem feierlichen Rahmen übergeben.

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