Veranstaltungsberichte

Ungarische Delegation in Berlin

von Bence Bauer, LL.M

KAS organisierte hochrangiges Dialogprogramm

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung führte eine hochrangige Fidesz-Delegation am 6. und 7. Juni 2018 politische Gespräche in Berlin.

Teilnehmer waren u.a. Gergely Gulyás, Staatsminister im Ministerpräsidentenamt und Vizepräsident von Fidesz, Katalin Novák, Vizepräsidentin von Fidesz und Staatssekretärin im Humanressourcenministerium, Csaba Hende, Minister a.D. und der für die Gesetzgebung zuständige Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung, Zoltán Balog, Minister a.D. und Präsident der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn. Im Mittelpunkt des Gedankenaustauschs standen Gespräche mit Vertretern der CDU und CSU u.a. mit Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin der CDU Deutschlands und Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die deutschen und ungarischen Politiker stimmten darin überein, dass die Gespräche im Sinne eines strukturierten Dialogs zwischen CDU und Fidesz intensiviert werden sollten. Gerade mit Blick auf die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 müssen die EVP-Parteien ihre Zusammenarbeiten ausweiten.

Am Abend des 7. Juni 2018 fand in Zusammenarbeit mit der Adalbert-Stiftung Krefeld und der ungarischen Botschaft eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Deutschland und Ungarn: Neue Nähe durch konstruktiven Dialog" in der Aula der ungarischen Botschaft statt, auf der Jürgen Hardt MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Gergely Gulyás MdNV die Beziehungen zwischen beiden Ländern diskutierten. Die Moderation übernahm Tünde Volf-Nagy, Korrespondentin des ungarischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens MTVA. Das Schlusswort hielt Dr. Tobias Rüttershoff, Länderreferent der Konrad-Adenauer-Stiftung.