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In einer Zeit globaler Unsicherheiten, geopolitischer Spannungen und wachsender regionaler Verantwortung rückt Zentralasien zunehmend in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Um diesen dynamischen Entwicklungen mit fundierter Analyse, offener Diskussion und gemeinschaftlichem Handeln zu begegnen, wurde vom Institut für strategische und interregionale Studien beim Präsidenten der Republik Usbekistan ein bedeutendes Dialogformat ins Leben gerufen – das Zentralasiatische Expertenforum. Seit seiner Gründung bringt dieses Forum renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, erfahrene politische Entscheidungsträger, Vertreter internationaler Organisationen sowie engagierte junge Expertinnen und Experten aus allen zentralasiatischen Staaten zusammen. Gemeinsam arbeiten sie daran, neue Wege der regionalen Zusammenarbeit zu erkennen – und zu gestalten.
Im Jahr 2025 ist Usbekistan Gastgeber des achten Forums dieses regionalen Dialogformats. Auf der Agenda stehen aktuelle Themen wie strategische Perspektiven für die Region und wirtschaftliche Synergien für die Zukunft. Hochkarätige Expertinnen und Experten diskutieren über bestehende Kooperationsformate und neue Ansätze für vertiefte Integration.
Am zweiten Tag rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das in der öffentlichen Debatte häufig unterschätzt wird: die praktischen Aspekte der Herausbildung einer gemeinsamen regionalen Identität in Zentralasien. Wie kann ein Gefühl der Zusammengehörigkeit inmitten kultureller Vielfalt gestärkt werden? Welche Bedeutung kommt Geschichte, Sprache, Bildung und kultureller Zusammenarbeit zu, wenn es darum geht, ein zentralasiatisches „Wir-Gefühl“ zu entwickeln? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit der Forumsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Das Regionalprogramm Zentralasien der Konrad-Adenauer-Stiftung schließt sich in diesem Jahr den Mitorganisatoren des Forums an – dem Institut für strategische und interregionale Studien (ISMI), der Delegation der Europäischen Union in Usbekistan sowie dem OSZE-Büro in Usbekistan – und freut sich, zur Schaffung eines Raums für Dialog, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Zukunftsgestaltung beizutragen.