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Das Institut für strategische und interregionale Studien beim Präsidenten der Republik Usbekistan, das Regionalprogramm Zentralasien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung richten gemeinsam ein hochkarätig besetztes zentralasiatisch-deutsches Think-Tank-Forum aus. Ziel der Veranstaltung ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Fachleute aus Deutschland und allen zentralasiatischen Staaten zentrale Zukunftsfragen ihrer Zusammenarbeit diskutieren und gemeinsam neue Impulse entwickeln.
In drei Diskussionspanels erarbeiten Expertinnen und Experten konkrete Empfehlungen für eine vertiefte wirtschaftliche und politische Vernetzung. Dazu gehören Vorschläge zum Abbau von Handels- und Investitionshindernissen sowie Ansätze zur Stärkung der Präsenz deutscher Technologieunternehmen in wichtigen Wirtschaftssektoren der Region. Weitere Themen umfassen die Überwindung infrastruktureller Engpässe, die Weiterentwicklung des Mittleren Korridors und die Modernisierung multimodaler Verkehrsknotenpunkte.
Darüber hinaus widmet sich das Forum den Perspektiven nachhaltiger Entwicklung, der grünen Transformation und der gemeinsamen Anpassung an klimatische und ökologische Herausforderungen. Auch die Förderung menschlicher Potenziale wie berufliche Qualifizierung und organisierte Arbeitsmigration – stehen im Fokus, um sowohl den Bedarf an Fachkräften in Deutschland als auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Region effektiv zu unterstützen.
Abschließend erarbeiten die Panels Impulse für eine langfristige Partnerschaft zwischen Zentralasien und Deutschland, die auf stabilem Austausch, gemeinsamen Interessen und resilienten Beziehungen basiert – unabhängig von globalen Rahmenbedingungen.