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14. Deutsch-Chinesisches Forum

Dialog über die Zukunft der Beziehungen zwischen China und Europa

Am 18. und 19. September 2026 fand das 14. Deutsch-Chinesische Forum an der Tongji-Universität in Shanghai statt, das erneut Expertinnen und Experten aus China, Deutschland und weiteren europäischen Ländern zusammenbrachte.

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Am 18. und 19. September 2026 fand das 14. Deutsch-Chinesische Forum an der Tongji-Universität in Shanghai statt, das erneut Expertinnen und Experten aus China und Europa zusammenbrachte.

 

Im Mittelpunkt der Konferenz, die gemeinsam von  der Tongji-Universität Shanghai, dem KAS-Büro Shanghai und der Universität Bonn organisiert wurde, standen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in den Beziehungen zwischen China und Europa – von Handel und Industriepolitik über Sicherheit und Lieferketten bis hin zu Innovation, Forschung und technologischer Zusammenarbeit.

 

In mehreren thematischen Panels wurden die  zunehmenden politischen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen in den europäisch-chinesischen Beziehungen eingeordnet und diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Fragen von Handel und wirtschaftlicher Zusammenarbeit  immer stärker mit sicherheits- und geopolitischen  Überlegungen verbunden sind.

 

Die Panels behandelten unter anderem:

  • Handel, Industriepolitik und faire Wettbewerbsbedingungen: Diskutiert wurden die Zukunft des multilateralen Handelssystems, Marktzugang, Reziprozität sowie unterschiedliche europäische und chinesische Perspektiven auf staatliche Industriepolitik und Wettbewerb.
  • Wirtschaftliche Sicherheit und resiliente Lieferketten: Im Mittelpunkt standen De-Risking, strategische Autonomie, kritische Technologien, Exportkontrollen und die Frage, wie wirtschaftliche Abhängigkeiten reduziert werden können, ohne internationale Verflechtungen unnötig einzuschränken.
  • Unternehmensperspektiven und Marktzugang: Im Gespräch mit Vertretern aus der Wirtschaft konnten aktuelle Beweggründe und Herausforderungen bei der Lokalisierung, Regulierungsfragen, und Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf unternehmerische Entscheidungen, erörtert werden.
  • Innovation, Forschung und technologische Zusammenarbeit: Die Diskussionen befassten sich mit den veränderten Rahmenbedingungen für wissenschaftliche und technologische Kooperationen. Gleichzeitig wurden Bereiche hervorgehoben, in denen gemeinsame Interessen fortbestehen, etwa bei Klima, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung.

Die Gespräche zeigten, dass die Beziehungen zwischen China und Europa zunehmend von strategischem Wettbewerb, wirtschaftlichen Sicherheitsfragen und unterschiedlichen politischen Interessen geprägt sind. Gleichzeitig zeigte sich auf beiden Seiten weiterhin großes Interesse an Austausch und der Zusammenarbeit.

Gerade vor diesem Hintergrund kommt etablierten Dialogformaten wie dem Deutsch-Chinesischen Forum eine besondere Bedeutung zu. 

 

Mit seiner inzwischen 14. Ausgabe steht das Deutsch-Chinesische Forum für die Kontinuität des Austauschs zwischen dem KAS-Büro Shanghai, der Tongji-Universität Shanghai und der Universität Bonn.

 

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Contact David Merkle
David Merkle
Head of the China Office - Shanghai
David.Merkle@kas.de +49 30 26996 1038

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