Neue Koordinaten der Außen- und Sicherheitspolitik
Die Maiausgabe der Politischen Meinung fragt nach den neuen Koordinaten der Außen- und Sicherheitspolitik, die sich nach dem 11. September deutlich verschoben haben. Die Beiträge widmen sich den Umrissen einer neuen Weltordnung, der Wirkmacht von Abschreckung und dem historischen Vergleich mit der weltpolitischen Situation 1931. Analysiert werden auch die aktuellen europapolitischen Versäumnisse insbesondere in Frankreich und Deutschland, und der Islamismus als politische Bedrohung sowie die Möglichkeit eines Einsatzes der Bundeswehr bei der Terrorismusbekämpfung.Darüber hinaus wird die innenpolitisch hochumstrittene Frage nach Ansätzen einer sinnvollen Beschäftigungspolitik behandelt und ebenso die nach den Unterscheidungsmerkmalen zwischen Kanzler Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber.Die Politische Meinung erinnert im Mai an die Gründung des Senders arte vor 10 Jahren nicht ohne seine aktuellen Perspektiven auszuloten. Unter der Rubrik "Literatur" wird die vieldiskutierte Novelle "Im Krebsgang" von Günter Grass einer näheren Betrachtung unterzogen. Gabriele Wohmann wird anlässlich ihres siebzigsten Geburtstages gewürdigt. Der Leser erhält dabei zugleich einen Überblick über ihr beachtliches und scharfsichtiges Gesamtwerk.Die Politische Meinung ehrt in einem Nachruf den verstorbenen Begründer der Hermeneutik Hans-Georg Gadamer.Das Editorial der Maiausgabe resümiert die Wahl in Sachsen-Anhalt vom 21. April und deren Bedeutung für die bevorstehende Bundestagswahl.