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Event reports

Europa Forum Wachau X KAS Vienna 2026

by Michael Stellwag
Die KAS Vienna beteiligte sich auch in diesem Jahr erneut als Partner des EFW mit zwei eigenen Panels - zwei spannende Diskussionen zu aktuellen sicherheitspolitischen Fragen.

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Das Europäische Forum Wachau 2026 bot erneut eine Plattform für den Austausch über zentrale europäische Zukunftsfragen sowie aktuelle sicherheits- und geopolitische Entwicklungen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung Wien war auch in diesem Jahr als Partner der Veranstaltung vertreten und beteiligte sich mit eigenen Diskussionsformaten am Programm.

 

Im Mittelpunkt standen dabei zwei Panels zu sicherheits- und geopolitischen Fragestellungen:

"Strategische Realitäten & die Modernisierung der österreichischen Verteidigung in einem sich wandelnden Sicherheitsumfeld" sowie "Europa im Kreuzfeuer der Machtpolitik". Beide Diskussionen widmeten sich aktuellen Herausforderungen für Europa und den notwendigen strategischen Antworten auf veränderte internationale Rahmenbedingungen und wurden von unserem Direktor Sebastian Enskat moderiert.

 

 

Strategische Realitäten & die Modernisierung der österreichischen Verteidigung in einem sich wandelnden Sicherheitsumfeld

Das Panel zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik beschäftigte sich insbesondere mit den Auswirkungen aktueller Konflikte, darunter der Krieg in der Ukraine, sowie mit den Konsequenzen für Österreich und Europa. Diskutiert wurden Fragen der Verteidigungsfähigkeit, technologische Entwicklungen im sicherheitspolitischen Bereich sowie Herausforderungen bei Beschaffung, Fähigkeitsentwicklung und europäischer Zusammenarbeit. An der Diskussion beteiligten sich Harald Vodosek, Nationaler Rüstungsdirektor Österreichs, Militäranalytiker Markus Reisner, Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr München sowie Martin Schiefer von Schiefer Rechtsanwälte GmbH.

 

Europa im Kreuzfeuer der Machtpolitik

Das zweite Panel "Europa im Kreuzfeuer der Machtpolitik" setzte sich mit Europas Rolle in einer sich wandelnden internationalen Ordnung auseinander. Im Fokus standen geopolitische Machtverschiebungen, die strategische Positionierung Europas zwischen den Interessen der USA und Chinas sowie die Frage nach europäischer Handlungsfähigkeit und strategischer Souveränität. Diskutiert wurde zudem, welche Partnerschaften Europa künftig benötigt, um Resilienz und Eigenständigkeit zu stärken. Zu den Vortragenden zählten Prof. Ulrich Schlie von der Universität Bonn, Sicherheitsexpertin Dr. Elisabeth Hoffberger-Pippan, Autor Arthur Krön sowie Frank Priess, Leiter des Auslandsbüros Türkei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Moderation übernahm Sebastian Enskat, Leiter des Büros Wien der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 

Neue Kontakte, neue Perspektiven

Neben den offiziellen Programmpunkten prägten insbesondere informelle Gespräche und persönliche Begegnungen den Charakter des Forums. Der Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichte unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle politische und sicherheitspolitische Entwicklungen. Auch neue Formate politischer Kommunikation und der Dialog mit jüngeren Zielgruppen spielten eine Rolle. Gespräche mit Akteurinnen und Akteuren aus digitalen Kommunikationsbereichen verdeutlichten die Bedeutung neuer Zugänge zur politischen Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Besonders interessant waren hier bei der Dialog mit Andreas Grassl (@worldpolitics auf Instagram) sowie Meltem Seker (@politischmeltem auf Instagram) und ihre Standpunkte zu aktuellen Themen und politischer Kommunikation.

 

Austausch mit Experten

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem interdisziplinären Austausch zwischen etablierten Expertinnen und Experten sowie neuen Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Diskussionen mit erfahrenen Experten unseren Panelistem wie Prof. Norbert Lammert und Carlo Masala unterstrichen die Bedeutung fundierter Analysen und strategischer Perspektiven angesichts zunehmender geopolitischer Herausforderungen.

 

Das Europäische Forum Wachau 2026 zeigte damit erneut die Bedeutung offener Diskussionsräume für die Auseinandersetzung mit sicherheits-, europa- und geopolitischen Fragestellungen und bot zahlreiche Impulse für den weiteren politischen und gesellschaftlichen Dialog.

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