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Die Fronten sind verhärtet

Interview mit der Zeitung "Die Tagespost"

Der Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah meint: Man muss der Hamas politisch das Wasser abgraben. Ein Interview mit Oliver Maksan

"Ohne eine Lösung in Gaza wird es keinen Frieden im Nahostkonflikt geben"

Hans Maria Heyn im Interview mit Domradio zum innerpalästinensischen Streit zwischen Fatah und Hamas

Nach dem Scheitern der Vermittlungsbemühungen in Kairo am Dienstag wurde die Waffenruhe im Gazakonflikt wieder aufgehoben. Bei einem Luftangriff im Gazastreifen kamen unter anderem drei hochrangige Kommandeure der Hamas ums Leben. Für Dr. Hans Maria Heyn, Leiter des Auslandsbüros Ramallah, ist die innerpalästinensische Rivalität zwischen Hamas und Fatah ein Knackpunkt des Nahostkonfliktes. Über die neuesten Entwicklungen sprach er mit dem domradio Köln.

Gaza!

Brennpunkt im Nahost-Konflikt

Kleiner als die Insel Usedom, besiedelt von 1,8 Millionen Men-schen, fast vollständig isoliert von der Außenwelt, Brennpunkt im Nahen Osten. Kaum ein anderer Ort weltweit besitzt derartiges Radikalisierungspotential – nicht nur für den israelisch-palästinensischen Konflikt und die islamische Welt sondern weit darüber hinaus. Dies haben die mitunter eindeutig antisemitischen „Solidaritätskundgebungen für Gaza“ in Deutschland und Europa verdeutlicht.

Der innerpalästinensische Streit zwischen Fatah und Hamas

Ein Interview mit dem Domradio in Köln

Im Gaza-Konflikt sprechen wieder die Waffen. Nach dem Scheitern von Vermittlungsbemühungen in Kairo nehmen Israel und die militanten Palästinenser ihren blutigen Schlagabtausch wieder auf. Eine Schlüsselrolle in dem Konflikt nimmt auch die innerpalästinensische Rivalität zwischen Hamas und Fatah ein. Der innerpalästinensische Streit zwischen Fatah und Hamas - Ein Interview mit Dr. Hans Maria Heyn (Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah)http://www.domradio.de/audio/der-innerpalaestinensische-streit-zwischen-fatah-und-hamas-ein-interview-mit-dr-hans-maria

Die Palästinenser und der "jüdische Staat"

Hintergründe, Herausforderungen und Möglichkeiten aus palästinensischer Sicht, um Israels Forderung nach Anerkennung als jüdischer Staat nicht zu einem unüberwindbaren Verhandlungshindernis werden zu lassen.

Call for “Green Economy” project partners

Are you currently looking for a partner in order to implement a project in the field of climate change and renewable energy? The Konrad Adenauer Foundation in Ramallah is inviting tenders for a joint project in the field of climate change, “green economy” and renewable energy, which aims to promote sustainability and economic growth in Palestine. The fund available is limited to 140.000 NIS. Projects should start after Ramadan and terminate by the end of the year.

Entführt!

Läutet die Verschleppung von drei israelischen Jugendlichen das Ende der palästinensischen Einheitsregierung ein?

Die Entführung der drei israelischen Jugendlichen Eyal Yifrach (19 Jahre), Gilad Shaar und Naftali Frankel (beide 16 Jahre) am 12. Juni könnte sich zur größten sicherheitspolitischen Herausforderung im Westjordanland seit dem Ende der Zweiten Intifada im Jahr 2005 entwickeln. Zudem stehen nun Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der neu gebildeten palästinensischen Einheitsregierung zwischen Fatah und Hamas auf dem Spiel. Eine Übersicht der bisherigen Ereignisse.

Dem Druck der Straße nachgegeben

Kriegsbeil zwischen der Fatah und Hamas zumindest vorerst begraben

Die neue palästinensische Einheitsregierung muss jetzt vor allem die nationale Einheit und Wahlen garantieren. Die beiden großen Palästinenserparteien Fatah und Hamas stehen dabei vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Während die Fatah in den nächsten Monaten beweisen muss, dass sie mit einer Stimme spricht, scheint die Hamas gegen die eigene Amtsmüdigkeit zu kämpfen.

Der Vatikan als Vermittler?

Papst Franziskus besucht die Palästinensischen Gebiete

Das kurze Programm des Heiligen Vaters in den Palästinensischen Gebieten war streng getaktet. Ankunft in Bethlehem per Helikopterflug am frühen Sonntagmorgen, den 25. Mai. Dort ein Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas und anderen politischen Würdenträgern. Fahrt auf den Krippenplatz vor der Geburtskirche mit anschließender Messe vor tausenden Gläubigen. Dem folgend ein Mittagessen mit palästinensischen Familien und ein Besuch des nahegelegenen Flüchtlingslagers. Nach etwas mehr als sechs Stunden flog der Heilige Vater weiter nach Israel.

Am Tag danach

Auswirkungen einer möglichen Selbstauflösung der Palästinensischen Autonomiebehörde

Nur noch sieben Tage werden die gegenwärtigen Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern dauern. Was danach kommt, ist noch immer ungewiss. In den letzten Wochen sprachen palästinensische Offizielle immer häufiger von einer bewussten Selbstauflösung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Zwar ist dies generell als Drohgebärde zu verstehen, dennoch lohnt es sich, die Auswirkungen dieses höchst unwahrscheinlichen Szenarios durchzuspielen, da von dramatischen Auswirkungen für die Palästinensischen Gebiete auszugehen ist.