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Freiwilliges Soziales Jahr Politik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Du interessierst dich für Politik, Kommunikation und gesellschaftliche Themen? Du möchtest ein Jahr lang hinter die Kulissen politischer Bildungsarbeit blicken, dich engagieren und eigene Ideen einbringen? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik beim Politischen Bildungsforum Sachsen genau das Richtige für dich!

 

Seit 2007 bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, im Rahmen eines FSJ Politik spannende Einblicke in unsere Arbeit zu gewinnen – von Anfang September bis Ende August. Als Freiwilliger und Freiwillige bist du nicht einfach nur dabei, sondern mittendrin: Du unterstützt uns bei der Entwicklung, Planung, Organisation und Nachbereitung von Veranstaltungen. Besonders im Fokus stehen dabei die Bereiche Social Media und Öffentlichkeitsarbeit, in denen du kreative Inhalte gestalten, Beiträge veröffentlichen und unsere digitalen Kanäle mit Leben füllen kannst.

Darüber hinaus hast du die Chance, bei interessanten politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen mitzuwirken, neue Perspektiven zu gewinnen und dabei mit spannenden Persönlichkeiten aus Politik und Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Und das Beste: Du kannst ein eigenes Projekt auf die Beine stellen – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Das FSJ Politik bei uns bietet dir Raum zur politischen und beruflichen Orientierung und jede Menge Praxiserfahrung.

 

Neugierig geworden?
Dann bewirb dich zwischen März und Mai für den nächsten Jahrgang direkt über die Sächsische Jugendstiftung.

Wir freuen uns auf engagierte Bewerberinnen und Bewerber!

 

Sächsische Jugendstiftung

Weißeritzstraße 3

01067 Dresden

 

Ansprechpartner:

Peggy Stochhowe

Programmleiter FSJ Politik

Telefon: 0351-3237190-11

Telefax: 0351-3237190-9

E-Mail: fsj-politik@saechsische-jugendstiftung.de

 

Auf den folgenden Seiten finden sich die Jahresberichte der FSJ'lerinnen und FSJ'ler der vergangenen Jahre.

Viel Spaß beim Stöbern und Nachlesen!

 


 

Bericht des letzten Freiwilligen:

 

 

Mein Name ist Bruno Richter und ich habe von September 2025 bis August 2026 mein Freiwilliges Soziales Jahr Politik beim Politischen Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dresden absolviert.

 

Rückblickend war das FSJ für mich eine sehr lehrreiche und prägende Zeit. In diesem Jahr konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln, interessante Menschen kennenlernen und einen umfassenden Einblick in die politische Bildungsarbeit gewinnen. Gleichzeitig habe ich gelernt, eigenständiger zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und mich in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten.

Zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehörten die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Veranstaltungen. Dabei durfte ich nicht nur organisatorische Abläufe kennenlernen, sondern auch viele spannende Diskussionen und Gespräche verfolgen. Besonders interessant war für mich, dass ich politische Bildung nicht nur als Teilnehmer erleben konnte, sondern einen Blick hinter die Kulissen erhielt und mitverantwortlich dafür war, dass Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden konnten.

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Freiwilligendienstes war die Arbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Hier gehörten insbesondere die Pflege der Website, die Erstellung des Newsletters sowie die Betreuung des Instagram-Kanals zu meinen Aufgaben. Dadurch erhielt ich Einblicke in die digitale Kommunikation einer politischen Bildungseinrichtung und konnte meine Fähigkeiten im Verfassen von Texten sowie im Umgang mit verschiedenen Online-Tools erweitern.

 

Während des Jahres hatte ich außerdem die Möglichkeit, an der Entwicklung eines eigenen Projektes mitzuwirken. Auch wenn dieses innerhalb meiner FSJ-Zeit nicht vollständig umgesetzt wurde, konnte ich viele wichtige Einblicke in die verschiedenen Schritte der Projektplanung gewinnen. Von der ersten Idee über organisatorische Überlegungen bis hin zur konkreten Vorbereitung lernte ich, welche Prozesse notwendig sind, um eine Veranstaltung oder ein Projekt erfolgreich auf den Weg zu bringen.

 

Besonders in Erinnerung bleiben werden mir die zahlreichen Veranstaltungen, die ich begleiten durfte. Durch die unterschiedlichen Themen erhielt ich Einblicke in viele politische und gesellschaftliche Fragestellungen. Eindrucksvoll war unter anderem eine Veranstaltung in der Frauenkirche Dresden mit ehemaligen ukrainischen Kriegsgefangenen. Die persönlichen Berichte der Soldaten über Krieg, Gefangenschaft und ihre Erfahrungen haben mich nachhaltig bewegt und gezeigt, welche Bedeutung Freiheit und Demokratie besitzen.

Ein weiteres Highlight war die Teilnahme an der Denkfabrik 2025, bei der das Politische Bildungsforum Sachsen mit einem Informationsstand vertreten war. Dort konnte ich mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen und die Arbeit der politischen Bildung in einem anderen Rahmen erleben.

 

Sehr positiv in Erinnerung bleibt mir außerdem die Seminarfahrt nach Brüssel, die ich als Teil der Tagungsleitung begleiten durfte. Während der Reise erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union, besuchten das Europäische Parlament, die Vertretung des Freistaates Sachsen bei der Europäischen Union sowie verschiedene politische Institutionen und Gesprächspartner. Besonders spannend war für mich, die Reise nicht nur als Teilnehmer zu erleben, sondern auch organisatorisch zu begleiten und an der Auswertung mitzuwirken. Dadurch bekam ich einen noch besseren Eindruck davon, wie politische Bildungsangebote geplant und durchgeführt werden.

 

Zum FSJ gehörten ebenfalls die Bildungswochen und Bildungstage der Sächsischen Jugendstiftung. Dort konnte ich mich mit anderen Freiwilligen austauschen, neue Perspektiven kennenlernen und politische Themen intensiv diskutieren. Neben den fachlichen Inhalten waren vor allem die Begegnungen und Gespräche mit den anderen Freiwilligen eine große Bereicherung.

 

Besonders hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit im Team des Politischen Bildungsforums Sachsen. Von Beginn an wurde ich freundlich aufgenommen und in die tägliche Arbeit einbezogen. Bei Fragen oder Problemen fand ich jederzeit Unterstützung und erhielt das Vertrauen, eigenständig Aufgaben zu übernehmen. Die offene Atmosphäre und das gute Miteinander haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich während des gesamten Jahres sehr wohlgefühlt habe.

 

Insgesamt hat mich das FSJ sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht. Ich konnte neue Kenntnisse erwerben, viele praktische Erfahrungen sammeln und mein Verständnis für politische Prozesse und politische Bildungsarbeit vertiefen. Für diese Möglichkeit und die vielen wertvollen Erfahrungen möchte ich mich herzlich beim gesamten Team des Politischen Bildungsforums Sachsen bedanken.

Ich werde das Jahr in sehr guter Erinnerung behalten und nehme viele Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücke mit in meinen weiteren Lebensweg.

 

Freiwilliges Soziales Jahr Politik 2023/24 - Julian Roschk

 

Mein Name ist Julian Roschk, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Bautzen.

Nach einem Jahr beende ich nun das Freiwillige Soziale Jahr Politik, ein Jahr, in dem ich wachsen und mich charakterlich weiterentwickeln konnte. Ein Jahr, in dem ich viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln durfte und einiges von Sachsen gesehen habe. Ein Jahr, in dem ich stets froh über meine Entscheidung für ein FSJ-Politik war.

Schon beim Vorstellungsgespräch ist mir die Konrad-Adenauer-Stiftung positiv aufgefallen: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier sind sehr freundlich und man kann sich bei Fragen oder Problemen immer an sie wenden. Außerdem herrscht im Team eine entspannte Atmosphäre. Des Weiteren ist der Alltag bei der Konrad-Adenauer-Stiftung sehr abwechslungsreich: neben der Begleitung von Veranstaltungen und dem parallelen Mitschreiben für den Veranstaltungsbericht gehörte zudem die Pflege der Social-Media-Kanäle der Stiftung zu meinen Aufgaben als FSJPler. Hierbei konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und Reels sowie Beiträge für den Instagram-Kanal erstellen. Ich lernte durch das FSJ auch meine Zeit besser einzuteilen, da ich für die Social-Media-Posts einen Plan erstellte, der mir bei der Zeiteinteilung sehr half.  Das Schreiben von Texten für die Website und den Newsletter war ebenfalls Teil der FSJ-Arbeit. Besonders die Erstellung des alle zwei Wochen erscheinenden Newsletters bereitete mir große Freude, und ich erhielt durch diese Aufgabe wertvolle Tipps für die Zeit nach dem FSJ. Obendrein lernte ich im PBF Sachsen, mit verschiedenen Programmen, unter anderem fürs Mailing oder Instagram-Design umzugehen.

Eine weitere Aufgabe während des FSJ, war die Planung und Umsetzung eines eigenen Projektes. Ich entschied mich für die Konzeption einer Veranstaltung in meiner Heimatstadt Bautzen. Dabei hatte ich die Möglichkeit, die Veranstaltung nach meinen eigenen Vorstellungen, von der Referentenanfrage bis zur Themenfindung, zu konzipieren. Thematisch behandelte die Veranstaltung den Strukturwandel in der Lausitz und wie dieser erfolgreich gestaltet werden kann. Hierfür konnte ich den Initiator eines Forschungszentrums, Prof. Dr. Günther Hasinger, und den Landtagsabgeordneten Marko Schiemann gewinnen. Bei allen Aufgaben konnte ich mich auf das Team des PBF Sachsen verlassen, welches mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Probleme und Fehler in der Ausarbeitung wurden zusammen geklärt, und somit konnte die Veranstaltung erfolgreich über die Bühne gehen.

Besonders spannend waren für mich die vielen Veranstaltungen, bei denen man einiges von Sachsen sehen konnte und Impulse zu vielen verschiedenen Themen bekam: beispielsweise bei einem Wochenende mit Jugendfeuerwehrwarten, während einer Diskussion zur Artenvielfalt oder durch den Schülergipfel mit dem Stadtschülerrat. Durch die vielen Gespräche auf den Veranstaltungen wurde mein Wissen ungemein erweitert. Außerdem konnte ich hierdurch meine rhetorischen Fähigkeiten verbessern.

Abwechslung von den vielen Veranstaltungen bot der Büroalltag, welcher nie langweilig wurde, da oft auch über Politik gesprochen und meine eigenen Ideen für den Social-Media-Kanal berücksichtigt wurden. Wann immer man sich in die politische Bildung einbringen wollte, wurde es ermöglicht. Wöchentlich fand die Teamsitzung statt, in welcher Veranstaltungen ausgewertet und neue erörtert wurden. Während der Teamsitzung war es meine Aufgabe, das Protokoll zu führen und die Monatsübersichten zu unseren Veranstaltungen zu aktualisieren. Dadurch lernte ich einen guten Umgang mit dem hierfür zuständigen Datenmanagementsystem.

Zu meiner FSJ-Zeit gehörten zudem die Bildungsfahrten mit dem Träger des FSJ, der Sächsischen Jugendstiftung, die uns nach Berlin und Pirna führten. Auch hier konnten Kontakte geknüpft und sich zu vielen verschiedenen Themen ausgetauscht werden. Besonders die netten Abende und fairen Diskussionen werden mir im Gedächtnis bleiben. Auch der Kennlernnachmittag und die zwei Bildungstage im Landtag, bei denen wir in die Rolle von Abgeordneten schlüpfen konnten, haben mich in vielerlei Hinsicht weitergebracht.

Letztendlich lässt sich festhalten, dass das FSJ-Politik eine wichtige Erfahrung für mich war und mich dabei unterstützt hat, eigenständiger zu werden. Auch hat es mir bei der Wahl meines Studienfachs geholfen und mich politisch weitergebildet. Mit vielen Themen konnte ich mich auseinandersetzen und dadurch mein Wissen erweitern. Ich möchte mich abschließend beim Team des PBF Sachsen bedanken und hoffe, dass der Kontakt zum PBF und zu den anderen FSJPlern bestehen bleibt. Das FSJ-Politik hat mein Leben bereichert.

Liebe Grüße

Julian

 

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Contact Lina Berends
Linda Berends
Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen
lina.berends@kas.de +49 351 563446-13 +49 351 563446-10

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