Exhibition

Trialog USA-EU-Lateinamerika

Ausstellung in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS)

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Details

Trialog „USA-Europa-Lateinamerika“

Ausstelling in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS)

In Zusammenarbeit mit der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) und der Batuz Stiftung organisierte die Konrad Adenauer Stiftung Washington, D.C. am 3. Mai d. J. die Ausstellung „no mas fronteras en las americas“.

Das Projekt, welches für die interkulturelle Kommunikation der Länder über den gesamten amerikanischen Kontinent steht, verfolgt das Ziel, Regierungsvertreter, Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler aller 34 Staaten Amerikas mit Europa zusammenzubringen um so, eine Plattform für den interkulturellen Dialog zu schaffen.

In den später entstehenden Kunstwerken soll auf symbolische Weise zum Ausdruck gebracht werden, welche Einschränkungen durch Grenzen impliziert werden und wie die Menschen diese Beschränkungen zukünftig überwinden können. Das „no mas fronteras en las americas“ Projekt ist ein Ausschnitt aus verschiedenen Projekten der Batuz Stiftung. Dokumentiert durch diverse Portfolios, die der National Gallery of Art, Washington, D.C. gestiftet wurden.

Bei allen Teilnehmern handelt es sich um führende Persönlichkeiten der jeweiligen Länder, welche in dieser Konstellation nur selten zusammenfinden und so den jeweiligen Werken unschätzbaren Wert verleihen. Eine umfangreiche Sammlung dieser Werke wurde von der National Gallery of Art als Leihgabe zur Verfügung gestellt und konnte so erstmalig an jenem Abend in diesem Umfang präsentiert werden. Die ausgestellten Werke stehen sinnbildlich für die Visualisierung der Idee eines interkulturellen Dialoges, dessen Wesen mit Hilfe der darstellenden Kunst für den Betrachter fühlbar wird.

Nachdem Franz-Josef Reuter, Direktor der Konrad Adenauer Stifung Washington, D.C. den Austellungsabend eröffnet hatte, folgte Cesar Gaviria, Generalsekretär der Organisation der Amerikanischen Staaten. In seinen Ausführungen referierte Cesar Gaviria über die Geschichte der Societe Imaginaire und die Arbeit der Batuz Stiftung, vor allem aber lenkte er die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft darauf, wie unglaublich wichtig die Idee der Verständigung ungeachtet aller Grenzen sei, wie wichtig es sei, sich von unnötigen Grenzen und anderen trennenden Vorurteilen zu befreien und die gemeinsamen, von allen Menschen geteilten Werte zu finden.

Cesar Gaviria verwies mehrmals auf die Bedeutung, die einem solch interkulturellem Dialog in der heutigen Zeit zu Gute kommen, und das nicht nur für die Staaten des amerikanischen Kontinentes, sondern für die ganze Welt. Des Weiteren verdeutlichte der Generalsekretär der OAS, dass dieses Projekt schon jetzt beispielhaft für eine andere, eine „neue“ Welt stehen könnte. Dabei bezog er sich vor allem auf den Wert dieses Projektes für den amerikanischen Kontinent und sieht in ihm so einen lebendigen Ausdruck der Idee Batuz’. Im Folgenden gab Dr. Marcos Aguinis, der frühere Kulturminister Argentiniens, eine Einführung in die Geschichte der Batuz Stiftung. Dabei legte Dr. Marcos Aguinis, der heute als angesehender Schriftsteller leitende Funktionen innerhalb der Societe Imaginaire inne hat, ganz besonderen Wert darauf, die Gäste über die ständigen Bemühungen der Batuz Stiftung auf dem Gebiet des interkulturellen Dialoges zu informieren.

An Stelle des Literaturpreisträgers Mark Strand, der an diesem Abend leider nicht zugegen sein konnte, richtete Dr. Timothy Keating, ein langjähriges Mitglied und wichtiger Unterstützer der Societe Imaginaire, das Wort an die Anwesenden. Vor dem Hintergrund, das Publikum genauer mit der Arbeit der Organisation, als auch mit dem Anliegen des Abends vertraut zu machen, berichtete Dr. Keating, Dean of Arts and Science am College von Süd Maryland, über die Ziele und Tätigkeitsfelder der Societe Imaginaire.

Direkt im Anschluss an Dr. Keatings Ausführungen folgte die Ansprache des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Seine Exellenz Wolfgang Ischinger, ebenfalls ein langjähriges Mitglied der Societe Imaginaire und Schirmherr der Übergabe des letzten Werkes der Batuz Stiftung an die National Gallery of Arts. In seiner Ansprache nahm Botschafter Ischinger vor allem Bezug auf die vielen weltweiten Erfolge dieser Institution. Ganz besonders betonte Botschafter Ischinger das Engagement der Batuz Stiftung in der Bundesrepublik Deutschland.

Dr. Dieter Ronte, der Direktor des Kunstmuseums in Bonn, informierte das über das Schaffen und die Werke Batuz’. Besonders unterstrich er, dass Batuz als professioneller Künstler die Interrelation von Formen studiert habe, welche dann später die Basis seiner Arbeiten darstellten und noch heute als Grundlage seiner Philosophie dienen, welche wiederrum die Grundlinien der Societe Imaginaire und der Batuz Stiftung bestimmen.

Eine der zentralen Aussagen der Philosophie Batuz’ ist es, dass es Dinge gibt, die alle Menschen der Erde gemeinsam haben und deren Kerngedanken in besonderer Weise durch Kunst zum Ausdruck gebracht werden können.

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Venue

Washington DC

Contact

Franz-Josef Reuter

Franz-Josef Reuter bild
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