Am Sonntag, 7. Juni 2026 fand die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Peru statt. Nach Auszählung von rund 98 % der Stimmen liegt die Kandidatin der nationalkonservativen Partei Fuerza Popular, Keiko Fujimori minimal über und Roberto Sánchez, Kandidat der linken Partei Juntos por el Perú, minimal unter der Marke von 50 % der Stimmen. Dies bedeutet derzeit eine Pattsituation, in der jeglicher Wahlsieger weiterhin möglich ist. Die Außenpolitik der selbstbewussten Mittelmacht Peru, die auf gute Beziehungen zum internationalen Umfeld bedacht ist, folgt traditionell langfristigen Linien. Dies wird sich voraussichtlich unter der neuen Regierung, gleich welcher Couleur, fortsetzen.