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Ein Dialog braucht zwei Stimmen –
Kommunikation ist für die Demokratie herausragend. Auch für die Künstlerin Anna Moroz ist Kommunikation grundlegend: Sie begreift die Kunst in ihrer tieferen Natur als einen lebendigen und vielschichtigen Dialog und lädt ein, die Grenzen zwischen Künstler, Kunstwerk und Betrachtendem zu durchbrechen und die tiefe, zeitlose Verbindung zwischen uns und der Kunst neu zu entdecken.
Kunst eröffnet neue Perspektiven, fördert kritisches Denken und regt dazu an, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen. In diesem Sinne wird sie selbst zu einer demokratischen Praxis: offen, vielstimmig, partizipativ. Indem sie Menschen miteinander ins Gespräch bringt – jenseits von Herkunft, Status oder Meinung – stärkt sie die demokratische Kultur und trägt zur Gestaltung eines gemeinschaftlichen Miteinanders bei.
„Ein Kunstwerk, das allein im stillen Raum verweilt, mag von seiner Schönheit zeugen, doch es bleibt stumm. Erst durch den Austausch mit dem Betrachter wird es lebendig, wird es zum Träger von Geschichten, die über die Intention der Künstlerin hinausreichen und zugleich in ihr wurzeln.“
Geboren wurde Anna Moroz in der damaligen Sowjetunion, aufgewachsen ist sie in der Ukraine. Ann Moroz studierte an der Staatlichen Universität Murmansk (Russland) Kunstpädagogik, praktizierte in Norwegen ein Jahr lang Medienkunst und studierte an der Universität von Lappland im Bereich Umwelt- und Gemeinschaftskunst.
Anna Moroz lebt in Dresden, arbeitet heute als Malerin und stellt ihre Werke national und international aus.