Detalles
Die Fußballweltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verspricht große Spiele, volle Stadien und emotionale Momente für Millionen Fans weltweit. Gleichzeitig fällt das Turnier in eine politisch aufgeladene Zeit: In den USA wird 2026 der 250. Jahrestag der Unabhängigkeit gefeiert, und der Sport spielt schon lange eine sichtbare Rolle in politischen Inszenierungen.
Fußball ist für viele Menschen Identifikation, Gemeinschaft und Leidenschaft. Doch große Turniere sind auch politische Bühnen. Nationale Symbole, Hymnen und Erfolgserzählungen werden gezielt eingesetzt, um Stolz und Zugehörigkeit zu erzeugen. Die enge Zusammenarbeit zwischen FIFA‑Präsident Gianni Infantino und US‑Präsident Donald Trump steht beispielhaft für die wachsende Nähe zwischen Weltfußball und politischer Macht.
Was bedeutet das für Fans? Wo endet unbeschwerter Fußballjubel und wo beginnt politische Vereinnahmung? Wie unabhängig ist der Weltfußball, und welche Verantwortung tragen Verbände, Medien und auch wir als Zuschauerinnen und Zuschauer?
Diese Fragen diskutieren wir mit dem Sportjournalisten Martin Krauß, dem Wissenschaftler PD Dr. Martin Lüthe (FU Berlin) sowie Vertretern des lokalen Fußballs aus Neubrandenburg. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie politisch der Fußball heute ist und was das für den Sport bedeutet, den so viele lieben.
Programa
18:00 – 20:00 Uhr
Begrüßung – Jonas Schmid, Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern der Konrad-Adenauer-Stiftung
Impulse und Gespräch:
Martin Krauß, Sportjournalist und Autor
PD Dr. Martin Lüthe, wissenschaftlicher Mitarbeiter, John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin
Steven Giermann, Vorsitzender Kreissportbund Mecklenburgische Seenplatte
Gregor Selow, Präsident 1. FC Neubrandenburg 04
Moderation: Theo Hadrath