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Présentation des livres

Digital Booklet Launch

Using the Past to Define the Present: An Introduction to Memory Politics in Canada & Europe

Conférence

EU Policy Talk: Are EU Sanctions Effective?

Public Lecture

Conférence spécialisée

Addressing the Past - Shaping the Future: Memory Politics in Europe and Canada

Conference

Conférence spécialisée

Open Access Publishing: A New Era in Scholarly Communication

Hybrid Conference

Atelier

Youth Without Representation

Hybrid Workshop

Séminaire online

Building A Network with an Eye on Ukraine

Online Event

Atelier

Public Views of Immigration and Diversity: Causes and Consequences for Policy

Workshop

Événement

G7 Strengthening Security & Sustainability: German & Canadian Contributions

In Person & Online Event

What have Germany and Canada done at home and in the G7, and what can they do in the G7 now, to strengthen national and human security and ecological sustainability, in mutually supportive ways?

Événement

Journée de la Fondation Konrad Adenauer 2021

„Politique et confiance“

Le travail de la fondation Konrad Adenauer au croisement entre la participation, la représentation, la sécurité et l'innovation

Séminaire online

Chaire de recherche Konrad Adenauer en études empiriques de la démocratie

Événement de lancement en ligne

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Using the Past to Define the Present: An Introduction to Memory Politics in Canada & Europe

This digital booklet introduces the theme of ‘memory politics’ and aims at explaining why the commemoration of history matters, offering thought-provoking examples and ideas for students at high schools and universities. It explores historical narratives from North America and Europe, places where these narratives have recently taken on significant meaning in public debates. The booklet includes many illustrations, links to other sources and stimulates discussions among students based on the many brainstorming questions we included in the booklet. The project’s main goal is to provide a tool for students, teachers, museum and commemoration sites in order to raise awareness of how remembering the past is a complex task, and how it can be used for political purposes in the news, in political speeches, or on social media.

Visite du président de la KAS, Prof. Dr. Norbert Lammert et Dr. Gerhard Wahlers au Canada

rapport d'événement

The Multilateral Trading System in Crisis: EU-Canada Leadership and Collaboration

Single title

The Legacy of Canada's Residential School System

Addressing Past Injustices from a Canadian-German Perspective

Single title

Next-Generation Technology and Electoral Democracy: Understanding the Changing Environment

Special Report

#FluTrucksKlan - Anfang vom Ende des "schönen Kanada"?

Premierminister Justin Trudeau hat die schwerste politische Krise seiner bisherigen, sechseinhalbjährigen Amtszeit und auch der letzten 40 Jahre überstanden - vorläufig. Das kanadische Unterhaus billigte am Abend des 21. Februar nach dreitägiger, zum Teil erregt geführter Debatte durch ein Abstimmungsergebnis von 185:151 mit den Stimmen der regierenden Liberalen, der „widerstrebenden“ Unterstützung der oppositionellen sozialdemokratischen NDP-Fraktion, unabhängiger Abgeordneter und eines Grünen die Ausrufung des Notstands am 14. Februar mittels des kanadischen Emergencies Act durch den Regierungschef. Anlass waren die rund dreiwöchigen Proteste von Fernfahrern („Truckers“) gegen beabsichtigte Impfpflichten im grenzüberschreitenden Lkw-Verkehr mit den USA. Der „Trucker Strike“, im Hashtagismus unserer Zeit sogleich als „FluTrucksKlan“ bezeichnet, bestand aus Straßenblockaden in der Innenstadt Ottawas, vornehmlich im Parlaments- und Regierungsbezirk, phasenweise auch an drei Grenzübergängen in den Prairie-Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan. Während die drei provinziellen Blockaden noch vor Inkraftsetzung des nationalen Notstands beendet werden konnten, hielt die gespannte Lage in der Hauptstadt länger an und konnte erst durch den mehrtägigen Einsatz eines großen Kontingents von Polizeikräften ab 17. Februar überwunden werden.

Multilateral Unilateralism

Europe’s Second Chance- on America’s Terms

Single Title

Canada - Germany Cities and Climate Change

Research Brief

Reading Tom / flickr / CC BY 2.0 / creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Wahl ‘21: In Kanada nichts Neues – oder doch?

Es war die „sinnloseste“ Wahl in der Geschichte Kanadas, so sehen es seine politischen Gegner. Premierminister Justin Trudeau hat sein erklärtes politisches Ziel dieses Urnengangs, die absolute Mandatsmehrheit im Unterhaus – nicht erreicht, bleibt aber als Führer der nach wie vor stärksten politischen Kraft für eine weitere, seine dritte Legislaturperiode im Amt. Über 600 Millionen kanadische Dollar hat die Steuerzahler dieses politische Abenteuer ihres Regierungschefs gekostet – für ein neues Parlament in fast unveränderter Zusammensetzung. Seine politischen Probleme bleiben Trudeau daher erhalten – aber die seiner politischen Gegner sind nach der Wahl noch deutlich größer geworden. Beobachter deuten aber auch auf das Gute des Ergebnisses: Die Wählerschaft hat der Machtlust des Premiers einen Riegel vorgeschoben. Die in sich gespaltenen oppositionellen Konservativen müssen ein paar Jahre nachsitzen, um wieder mehr Gespür für die Mehrheit der Kanadier und ihre Anliegen an die Politik zu bekommen. Die Grünen bleiben zurecht bedeutungslos. Und für Populisten sind die Tore des Unterhauses weiterhin verschlossen.

worldbank / flickr / CC BY-NC-ND 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Kanadisches Roulette - Trudeaus risikoreiches Neuwahlspiel

Er wollte die Scharte der Wahlen von 2019 auswetzen, als er seine damalige Mandatsmehrheit im Unterhaus verlor. Die COVID-19-Pandemie schien dem Premierminister daher genau der richtige Hintergrund für vorgezogene Neuwahlen zu sein. Justin Trudeau war offenbar der festen Überzeugung, die kanadische Wählerschaft würde das Pandemiemanagement seiner Regierung an der Wahlurne belohnen. Aber die unberechenbaren Wähler wollen ihm auf diesem Weg nicht wirklich folgen, im Gegenteil: das öffentliche Verständnis für die Notwendigkeit dieser Wahl ist gering. Und so könnte es sein, dass der im kommenden Dezember 50 Jahre alt werdende Regierungschef nach dem Wahltag am 20. September mit deutlich weniger dasteht als vorher, denn es sieht nicht nach einer absoluten Parlamentsmehrheit für die Liberalen aus. Theoretisch könnte ihn seine Entscheidung sogar sein Amt kosten.

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