Veranstaltungen

Veranstaltungsberichte

Erlebnis- und Emotionsvermittler Zoo

von Christian Schleicher

Mit großer Leidenschaft sprach Dr. Andreas Knieriem beim Frühstücksgespräch der Akademie über die Entwicklungsperspektiven des Zoologischen Gartens Berlin und offenbarte einige seiner Überlegungen und Planungen für dessen zukünftige Ausrichtung. Dabei stellte sich heraus, dass der neue Mann an der Spitze, der seit dem 1. April Vorstand der Zoologischen Garten Berlin AG und Geschäftsführer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH ist, gleich mehrere Berufe und Talente in sich vereint.

Veranstaltungsberichte

„Frauen dienten vor allem als Arbeitskraft“

7. Hohenschönhausen-Forum untersucht die Rolle der Frau im Kommunismus
Noch heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall geben sich immer noch einige der Illusion hin, dass es den Frauen in der DDR besser ergangen sei als in der Bundesrepublik. Dabei sah die Wirklichkeit entschieden anders aus. Dr. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, sah in dem Bereich Aufklärungsbedarf. „Ein selbstbestimmtes Leben, bei dem die Frau darüber entschied, wie sie ihr Leben lebte, gab es de facto nicht“, sagte er auf dem 7. Hohenschönhausen-Forum in Berlin.

Veranstaltungsberichte

Arm aber sexy. Und bald auch smart?

Der digitale Wandel wird das Leben in den Städten und die Städte selber von Grund auf verändern
Autofahrer in Berlin dürften neidisch nach San Francisco blicken. Seit drei Jahren kann man sich dort die lästige zeitintensive Suche nach einem freien Parkplatz sparen. Sensoren in der Straßendecke registrieren jede freie Lücke und geben ihre Informationen an einen zentralen Rechner weiter, von wo aus diese dann mittels App an eine zahlende Kundschaft weitergegeben werden. Zwischen 25 Cent und 6 Dollar, zu Stoßzeiten auch bis zu 18 Dollar, müssen gestresste Autofahrer aber schon bereit sein für diesen Service zu zahlen.

Veranstaltungsberichte

"Wenn die Chance da ist, werden wir nicht zögern"

Wolfgang Schäuble und Robert B. Zoellick erinnern an den Herbst 1989
Deutschland gedenkt dieser Tage dem Mauerfall vor 25 Jahren - ein Glücksfall für Deutschland, als gigantisches Volksfest im kollektiven Gedächtnis verankert. Dabei war im Herbst 1989 nicht sicher, ob die bis dahin friedliche Revolution friedlich bleiben würde. Zwei federführende Zeitzeugen jener Zeit blickten nun gemeinsam zurück: Dr. Wolfgang Schäuble, damals Bundesinnenminister und maßgeblicher Architekt des Wiedervereinigungsvertrages und Robert B. Zoellick, unter Präsident George Bush Sen. Chefunterhändler der USA bei den Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag.

Veranstaltungsberichte

"Wir haben großes Glück gehabt"

Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister Berlins a.D., blickt zurück auf Berlin als geteilte Stadt und die Wende
Vor 25 Jahren fiel die Mauer, ein Jahr später folgte die Deutsche Wiedervereinigung. Kaum einer hat die Wendezeit und ihre Auswirkungen intensiver miterlebt und mitgestaltet, als Eberhard Diepgen, der von 1984 bis 2001 – mit kurzer Unterbrechung - Berlin regierte. In der Akademie der Adenauer-Stiftung sprach er auf Einladung des Politischen Bildungsforums Berlin über das Regieren einer besetzten Stadt, historische Glücksfälle und die heutige Bedeutung Berlins als Hauptstadt.

Veranstaltungsberichte

"Ängste sind ein schlechter Ratgeber am Lebensende"

Annette Widmann-Mautz spricht sich für Palliativmedizin und gegen organisierte Suizidbeihilfe aus
In den vergangenen Jahren hat sich die Palliativmedizin zu einem wichtigen Bestandteil in der Gesellschaft entwickelt. Auch in den Medien und auf der politischen Agenda steht das Thema in Zusammenhang mit Sterbehilfe derzeit in der Diskussion. Annette Widmann-Mautz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, sieht an dieser Stelle Handlungsbedarf. „Organisierte Suizidbeihilfe darf nicht gesetzlich legitimiert werden“, sagte sie auf der 9. Fachtagung „Palliative Geriatrie“ der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Unionhilfswerks in Berlin.

Veranstaltungsberichte

Europa - ein "Kontinent wandernder Grenzen"

Hörfunk-Hinweis
Der Mitschnitt der Rede von Prof. Dr. Karl Schlögel in der Veranstaltung "1914 - 2014: Europa - Ein 'Kontinent wandernder Grenzen'", die am 28. September 2014 in der Akademie stattfand, wird im RBB Kulturradio in der Sendereihe Perspektiven am Donnerstag, den 16.10.14, ausgestrahlt. Sendezeit: 22.04 - 23.00 Uhr, Frequenz: 92,4. In den folgenden 7 Tagen ist die Sendung  auf der RBB Kulturradio Web Site online zu hören.

Veranstaltungsberichte

Enrichment, Beschleunigung, Inklusion

Hochbegabte Kinder richtig fördern
Es ist nicht bekannt, über welchen IQ der frisch gekürte Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell verfügt. Fakt ist aber, dass seine offenkundige Hochbegabung schon früh von der Konrad-Adenauer-Stiftung erkannt worden ist, und sie ihn daher mit einem Stipendium förderte. Nach streng wissenschaftlichen Kriterien beginnt eine Hochbegabung bei einem IQ von mindestens 130. In Deutschland ist das bei zwei Prozent der Bevölkerung der Fall, also bei etwa zwei Millionen Menschen. Oder anders ausgedrückt: Von 1.000 Kindern sind statistisch 20 hochbegabt.

Veranstaltungsberichte

"Demokratie ist kein Wellnessprogramm"

Dr. Peter Tauber diskutiert über Wahlbeteiligung, Verdruss und Alternativlosigkeit
91,1 Prozent Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen – dieser Wert stammt aus dem Jahr 1972. Seitdem sank sie mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich und lag 2013 bei nur noch 71,5 Prozent. Bei Landtagswahlen ist die Wahlbeteiligung traditionell noch niedriger und brachte kürzlich in Sachsen und Brandenburg weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten an die Urnen. Sind die Deutschen demokratiemüde, frustriert oder wohlstandsträge? Oder fehlt es an den richtigen Mitteln, Menschen politisch teilhaben zu lassen? Darüber diskutierten hochrangige Experten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Veranstaltungsberichte

Intelligente Vernetzung

von Franziska Stader

Berlin im Wandel
Eine in Podiumsdiskussionen eher seltene Einigkeit unter den Referenten erlebten rund 70 Zuhörer/innen des Pankower Gesprächs zum Thema „Urbane Mobilität – Wohin wollen wir steuern?“. Das Verkehrssystem muss und wird sich in Richtung „intelligente Vernetzung“ bewegen, davon ist die Gesprächsrunde ebenso wie das Publikum überzeugt.