Adenauer - Der bürgerliche Revolutionär

Ausgabe Sonderausgabe 3 | 17. Juni 2015

Die Sonderausgabe "Adenauer - Der bürgerliche Revolutionär" nimmt die demokratischen Neuanfänge vor 70 Jahren, die frühen Jahre der Bundesrepublik und ihren politischen Gestalter in den Blick. Der Neubeginn nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete einen revolutionären Einschnitt in der deutschen Geschichte, und die Veränderungen, die er mit sich brachte, waren so tiefgreifend, dass sie Deutschland und Europa bis heute prägen. Dabei gab die von Konrad Adenauer bestimmte Politik den Deutschen wiederKraft und Hoffnung. Sie vermochte die Menschen „mitzunehmen“.Als Online-Leseprobe bieten wir unseren Leserinnen und Lesern das Editorial, ein Interview mit Libet Werhahn-Adenauer sowie den Essay von Hildigund Neubert "Niemand wagte, ihn zu lieben. Das Adenauerbild in der DDR" an.Die Sonderausgabe der "Politischen Meinung" ist ab dem 19. Juni 2015 im Presseeinzelhandel zum Preis von 5,00 Euro erhältlich.

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Inhalt

Adenauer - Der bürgerliche Revolutionär

  • Ein Denkmal für die Zukunft

    Siebzig Jahre nach ihrem Gründungsprozess vergegenwärtigt sich die Christlich Demokratische Union Deutschland ihre Geschichte. Konrad Adenauer nimmt darin eine heraus ragende Stellung ein. Sein Denkmal in Bonn verweist auf die geistigen Grundlagen der Partei. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Angela Merkel

  • Interview: Bewunderung und Zutrauen

    von Libeth Werhahn

  • Im Anfang war die Union

    Der „Alte“ war das neue Gesicht in der jungen CDU. Adenauer entwarf für die Partei ein revolutionäres Programm und legte damit das Fundament für eine Politik der Mitte. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Jürgen Rüttgers

  • Antworten auf die Ratlosigkeit

    Als die meisten Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht weiterwussten, bot die CDU politische Lösungen. Auch heute muss Politik auf die Ratlosigkeit der Bürger reagieren. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Frank Müller

  • Unmögliche Annäherung

    Als Katholik fühlte sich Adenauer den Polen verbunden. Dennoch gab es im Kalten Krieg zunächst kaum Handlungsspielraum, um ein besseres Verhältnis zum polnischen Staat zu entwickeln. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Krzysztof Ruchniewicz

  • Die Sofjets

    Die Sowjetunion war für Adenauer eine asiatische Macht, die nicht zum Abendland gehörte. Trotz der aggressiven Politik der sowjetischen Regierung suchte er zu Übereinkünften mit ihr zu gelangen. Und er ging neue Wege dabei. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Kordula Kühlem

  • Niemand wagte, ihn zu lieben

    Konrad Adenauer war für die Menschen in der DDR die Verkörperung des verführerischen Westens. Die Genossen der SED hassten ihn dafür – mit aller ideologisch legitimierten Wucht. >> als Leseprobe online verfügbar!

    von Hildigund Neubert

  • "Fest eingeschrieben als die Hauptstadt Deutschlands"

    Sein Verhältnis zu Berlin gilt als distanziert. Aber ihn verbindet mehr mit dieser Stadt, als mancher glauben mag. Hätte er 1991 mit Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble für Berlin als Regierungssitz gestimmt? [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Bernhard Vogel

  • Politik von unten

    Bereits als Oberbürgermeister der Domstadt erwies sich Adenauer als „Europäer“. In seiner Amtszeit hing er Vorstellungen an, die später die Gründungsväter der Europäischen Union verwirklichten. Jedoch war Adenauer in seiner Amtszeit in Köln nicht populär. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Rudolf Morsey

  • Nicht nur Ja und Amen

    Manchen seiner politischen Gegner galt Adenauer als heimlicher Parteigänger des Vatikans. Doch er vertrat auch eigene Positionen entschlossen gegen über der Amtskirche. Seine tiefe Religiosität schmälerte das nicht. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Wolfgang Tischner

  • Heile Welten?

    Der Mann als Ernährer, die Frau als treusorgende Mutter – das verbindet sich für viele mit dem Familienbild der Adenauer-Ära. Doch dieser Schein trügt. Ein differenzierter Blick auf politische Prozesse und gesellschaftliche Wirklichkeiten bringt andere Einsichten zutage. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Lukas Rölli

  • Interview: "Yes we can"

    Der Seniorunternehmer und Zeitzeuge Berthold Leibinger über den Optimismus Ludwig Erhards, die Gemeinwohlpflicht der Privilegierten und die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. [...] || Dieses Interview ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von E. h. Berthold Leibinger

  • Verminte Pflicht

    Konrad Adenauer war überzeugt, dass das deutsche Volk im Nationalsozialismus Schuld auf sich geladen hatte. In der Frage der Sühne für die NS-Verbrechen orientierte er sich auch an den politischen Realitäten. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Alexander Brakel

  • Interview: Früchte des Vertrauens

    Michel Friedman über Adenauer und Ben Gurion, fünfzig Jahre deutsch-israelische Beziehungen und die Frage der Normalität zwischen Deutschen und Juden. [...] || Das Interview ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Michel Friedman

  • Revolutionär der Normalität

    Bis heute heißt es, die Regierungsjahre Adenauers seien eine „Restaurationsepoche“ gewesen. Dabei brach die Politik seinerzeit mit der Neigung der Deutschen zu Extremen. Sie befreite das Land vom antidemokratischen Geist. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Thomas Schmid

  • Kanzler der Alliierten?

    Adenauer galt Kritikern als „Kanzler der Alliierten“, der sich ihrem Diktat unterworfen und damit die deutsche Teilung besiegelt habe. Obgleich die Westalliierten in dem einstigen NS-Gegner einen zuverlässigen Demokraten sahen, misstrauten sie ihm – so wie er ihnen. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Gundula Bavendamm

  • Ziemlich beste Freunde

    Konrad Adenauer erreichte in seiner Regierungszeit einen transatlantischen Schulterschluss. Er appellierte dabei an gemeinsame Werte und verfolgte gleichzeitig eigene Ziele. Heute scheint sein außenpolitisches Erbe nicht mehr selbst-verständlich zu sein. [...] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Georg Schild

  • Ohne Bürgergesellschaft keine Aussöhnung

    Die deutsch-französische Verständigung gehört zur Staatsraison der Bundesrepublik. Ihr wurde durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle ein Rahmen ge geben, der bis heute gültig ist. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Corine Defrance , Ulrich Pfeil

  • Der alte Fuchs

    Adenauers taktisches Geschick ist legendär. Er beobachtete das politische Leben so genau wie kein anderer und zog seine Schlüsse daraus. Er war ein Realist der Macht. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Hanns Jürgen Küsters

Biogramm

  • Zu streng, zu brav, zu jung

    Gegen Konrad Adenauer blieben drei SPD-Kanzlerkandidaten erfolglos. Mal fehlte die realistische Klugheit, dann das politische Format und schließlich – zumindest vorläufig – die Reife. So nahm nur das Alter dem „Alten“ den Nimbus. […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Norbert Seitz

  • "Unser Freund Strauß"

    Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß hätten unterschiedlicher nicht sein können. Doch gestalteten sie in ihren jeweiligen Funktionen gemein- sam die Politik der frühen Bundesrepublik. Trotz mancher Reibereien und schwerer Konflikte nannte der beherrschte Alte aus Rhöndorf den bayerischen Vollblutpolitiker einen „Freund“. […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Horst Möller

Ortsbesichtigungen

  • Allensbach

    Eine südbadische Gemeinde gab dem Umfrageinstitut den Namen, mit dem die Meinungsforschung in West-Deutschland Einzug hielt. Adenauer war zunächst skeptisch, erkannte aber ihr Potenzial. […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Norbert Grube

  • Friedland

    Was die letzten deutschen Kriegsgefangenen nach ihrer Heimkehr in Friedland 1956 erlebten, erfahren heute viele Spätaussiedler und Flüchtlinge. In den Augen der Deutschen war ihre Befreiung die größte Leistung Adenauers. […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Michael Böhm

  • Stiftung Warentest

    Die „Stiftung Warentest“ ist ein lebendiges Erbe Konrad Adenauers und Ludwig Erhards. Im Kalten Krieg demonstrativ im Westen Berlins angesiedelt, gilt sie auch im wiedervereinigten Deutschland als angesehene Institution. Ihr Duktus hat sich wenig verändert. [...] || […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Ariane Bemmer

  • Rhöndorf

    Von den Staatsmännern durfte nur Charles de Gaulle ihn hier besuchen. Und doch war das Haus in Rhöndorf weit mehr als ein privater Rückzugsort. Hier erfährt der Besucher, wie sehr für Adenauer Politik auch Herzensangelegenheit war. […] || >> ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Corinna Franz

Erzählt

  • Europäische Beharrlichkeit

    "Die Europapolitik Konrad Adenauers war für mich der Grund, der CDU Deutschlands beizutreten. Seine auf Versöhnung, Verständigung und Zusammenarbeit ausgerichtete Europapolitik, die er als Friedenspolitik begriff, faszinierte mich seit meiner Jugend." […] || Dieser persönliche Rückblick ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar!

    von Hans-Gert Pöttering

  • Zu siebt in eineinhalb Zimmern

    "Dass die Vertriebenen Aufnahme fanden, ist eine der größten Leistungen Deutschlands, die in der Zeitgeschichte ihresgleichen sucht. Während der drei Regierungen Konrad Adenauers wuchsen die Vertriebenen in diese Gesellschaft hinein." Ein persönlicher Rückblick des Friedensaktivisten Rupert Neudeck.

    von Rupert Neudeck †

  • Lebensstationen

    Ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe enthalten!

  • Verträge und Gesetze

    Ausschließlich in der Druckfassung

  • "Villa Collina"

    Das Gedicht ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe enthalten.

    von Johannes Kühn

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Bestellinformationen

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446