Klima im Wandel

Ausgabe 451 | 8. Juni 2007

Im Blick auf den G-8-Gipfel und das Tagesordnungsthema "Klimaschutz" greift die Politische Meinung in ihrem Juniheft Handlungsoptionen und langfristige Lösungskonzepte zur Klimafrage auf: Fritz Brickwedde erläutert die Projektarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (BDU) im Bereich erneuerbarer Energien. Hartmut Grewe beschreibt die politischen Bausteine einer künftigen, postfossilen "Energiewende". Lars Göran Josefsson erläutert den globalen Rahmenplan für eine emissionsarme Gesellschaft des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall Europe AG. Die Begrenzung des Treibhauseffektes durch Emissionsrechte und Kohlenstoffmärkte analysiert Regine Günther. Strategien der Einsparung von Energie und Reduktion des Stromverbrauchs bis 2020 um zehn Prozent legt Andreas Troge dar. Forschungsergebnisse des Kasseler Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) im Bereich der Verwandlung von Energiepotenzialen der Ozeane, mit der in technisch ausgereifter Form ein Drittel des Weltstromverbrauchs gedeckt werden könnte, präsentiert Roland Löffler. Einen kontroversen Standpunkt vertritt Christian Bartsch mit dem Hinweis auf die Aushebelung der ökonomischen Vernunft durch die Theorie der Erderwärmung, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehre.Im Unterschwerpunkt "Frankreich" berichtet Beatrice Gorawantschy von der triumphalen Wahl Nicolas Sarkozys zum neuen Präsidenten. Mit einem Parcoursritt durch die französische Kulturgeschichte deckt Stefan Janson auf, wie Frankreich Europa bereichert.Den Streit um ein Gesetz über Patientenverfügungen (Matthias Gierth), Entwicklungen in der ÖVP nach den verlorenen Parlamentswahlen im Herbst 2006 (Herbert Vytiska), das Lebenswerk Alfred Döblins (Wolf Scheller) und schließlich die Notwendigkeit der Bewahrung des Sprachbewusstseins angesichts der Verflachung des Ausdrucks in der Gegenwart (Wolfgang Frühwald) beleuchtet die Rubrik "Weitere Themen".

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Inhalt

  • Editorial

    von Wolfgang Bergsdorf

  • Aktuelles intern

    von Walter Bajohr

  • Eine unendliche Geschichte?

    Im Streit um Patientenverfügungen bilden Lebensschutz und Selbstbestimmung einander gegenüberstehende Pole. Ein Alternativplan zu gesetzlichen Regelung greift das Konzept umfassender Vorsorge im fortgeschrittenen Krankheitsstadium auf. Zum aktuellen Stand der Debatte.

    von Matthias Gierth

  • Alfred Döblin zum 50. Todestag

    "Und wenn man meinen Namen nannte", schrieb Alfred Döblin 1955, zwei Jahre vor seinem Tod, "fügte man Berlin Alexanderplatz hinzu. Aber mein Weg war noch lange nicht beendet."

    von Wolf Scheller

  • Global Governance als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

    Im Januar 2006 legte der schwedische Energiekonzern Vattenfall seinen globalen Rahmenplan für eine emissionsarme Gesellschaft vor. Das Modell basiert auf einer grundlegenden Umstellung der Weltwirtschaft.

    von Lars Göran Josefsson

  • Kein Klimaschutz ohne Märkte

    Kohlenstoffmärkte werden die klimaschädlichen Treibhauseffekte künftig begrenzen - klimafreundliches Wirtschaften muss zur neuen Unternehmenslogik werden. Mut und politische Gestaltungskraft auf oberster Ebene sind gefordert.

    von Regine Günther

  • Sarkozys Triumph

    Frankreich hat für die politische Erneuerung und den Generationswechsel gestimmt. Eine außerordentlich hohe Beteiligung kennzeichnet die Wahl Nicolas Sarkozys zum neuen Präsidenten.

    von Beatrice Gorawantschy

  • Wissenswerte(s)

    Uwe H. Bittlingmayer, Ullrich Bauer (Hg.): Die "Wissensgesellschaft" / Klaus Kempter, Peter Meusburger (Hg.): Bildung und Wissensgesellschaft / Wolfgang Bergsdorf: Herausforderungen der Wissensgesellschaft

    von Jörg-Dieter Gauger

  • Politische Kulturen in der Weimarer Republik

    Riccardo Bavaj: Von links gegen Weimar / Fritz Stern: Kulturpessimismus als politische Gefahr / Hans-Albert Walter: Deutsche Exilliteratur 1930-1950

    von Sigrid Gaisreiter

  • Innovationen fördern!

    Allein im Bereich der erneuerbaren Energien hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt seit 1991 über 600 Projekte mit mehr als 76 Millionen Euro unterstützt. Zur Arbeit einer der größten Stiftungen in Europa.

    von Fritz Brickwedde

  • "Energiewende" als Forderung und Chance

    In Sachen Klimaschutz unterscheiden sich die Prioritäten von Entwicklungs- und Industrieländern. Strukturelle Defizite wie das Denken in Wahlzyklen gilt es zugunsten langfristiger Lösungen zu überwinden.

    von Hartmut Grewe

  • Die Energien des Meeres

    Mit Anlagen wie Meeresströmungsturbinen, Gezeiten-, Meereswärme, Wellen- oder Osmosekraftwerken könnte in technisch ausgereifter Form ein Drittel des Weltstromverbrauchs erzeugt werden. Die Verwandlung von Energiepotenzialen der Ozeane bietet langfristige Alternativen zur Atomenergie.

    von Roland Löffler

  • Mehr Klimaschutz - weniger Kosten

    Bereits die Erzeugung von Strom bringt eine starke Umweltbelastung mit sich. Den steigenden Stromverbrauch gilt es bis 2020 um etwa zehn Prozent zu senken.

    von Andreas Troge

  • Warmzeit statt Klimakatastrophe

    Die Theorie der menschgemachten Erderwärmung entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlagen: Sie ist der bisher erfolgreichste Versuch, die ökonomische Vernunft auszuhebeln.

    von Christian Bartsch

  • Tastend nach dem Inbegriff

    Ein Spaziergang durch die französische Kulturgeschichte von Jeanne d'Arc bis zur Grande Révolution über wechselnde politische Konstellationen und die Welt der Literatur und Malerie offenbart, was Frankreich an Reichtümern für Europa besitzt.

    von Stefan Janson

  • Eden und Babel

    Längst gibt es Stimmen, die den Schutz der deutschen Sprache fordern. Dabei geht es um die Zerstörung von Sprachbewusstsein und um eine Verflachung des Ausdrucks.

    von Wolfgang Frühwald

  • Quo vadis, ÖVP?

    Nach den verloren gegangenen Parlamentswahlen im Herbst 2006 hat die ÖVP sehr schnell wieder Fuß gefasst. Bei aller Notwendigkeit zu Reformen darf sie nun nicht vergessen, ihre Unverwechselbarkeit als Volkspartei zu bewahren.

    von Herbert Vytiska

  • Frischer Wind und Donnerwetter

    Sammelrezension zum Thema Klima und Umwelt

    von Christine Engel

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446