Top of the Blogs 2018 #2

Diese Woche blicken wir auf die politischen Führer in Afrika. Ein langjähriger Präsident kann sich nicht von seiner Macht loesen und ein populärer Präsident verabschiedet Gesetze, die die Menschenrechte verletzen. Wir schauen auch nach Simbabwe, wo die kommende Wahl die Opposition vor neue Herausforderungen stellt und schließlich treffen wir starke Frauen, die hohe Hindernisse überwinden, um aktive Politik zu machen.

Kabila muss weg. Die Kongolesen wissen das, warum der Westen nicht?

africanarguments.org

Joseph Kabila, Präsident der demokratischen Republik Kongo verzögert nun schon seit mehr als einem Jahr die rechtmäßigen Wahlen. Die Bürger Kongos protestieren dagegen, angeführt von der Jugend und der katholischen Kirche und fordern verfassungsgemäße Wahlen. Trotzdem wird Kabila weiterhin vom Westen unterstützt. Warum?

Die Liste der Verbote von Tansanias Präsident wächst und wächst

qz.com

Als John Magufuli 2015 zum Praesidenten Tansanias gewahelt wurde, wollte er gegen Korruption bekaempfen und das Land zu einem besseren machen. Doch zwei Jahre auch wenn er zwei Jahre nach seiner Wahl in diesem Kampf erfolgreich ist, hat er doch auch Verbote eingefuerht, welche die Menschenrechte verletzen. Nachfolgend findet sich eine Liste all der Verbote und Regeln mit Links zu weiteren Informationen.

Die Opposition und die Zivilgesellschaft Simbabwes müssen ihre Stellung überdenken

africablogging.org

Simbabwe ist mitten in einem politischen Umschwung, der nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch neue Herausforderungen mit sich bringt – für Politiker und für die Zivilgesellschaft. Neue Bewegungen formieren sich, um bei der Wahl in diesem Jahr anzutreten. Blessing Vava allerdings reicht das nicht, um die Wähler zu überzeugen. Er fordert die Opposition und die Zivilgesellschaft auf, ihre Strategie zu überdenken.

Wie die Kommerzialisierung der Politik die Teilnahme der Frauen beeinträchtigt

fasifasi.wordpress.com

In Uganda braucht man Geld, um gewählt zu werden. Nicht nur, um die Wahlkampagne zu bezahlen, sondern auch, um die potentiellen Wähler zu versorgen und eine Nominierungsgebühr aufzubringen. Das wiederum ist ein weiteres Hindernis für Frauen, die in Uganda zu den ärmsten Einwohnern zählen. Der Artikel beschreibt die Kommerzialisierung der Politik, was vor allem Frauen daran hindert, politisch aktiv zu werden.

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