Die 11. Ausgabe der Memory Days begann mit einer künstlerischen Performance, die auf dem Roman „Manual Rrëzimi“ basiert und eine imaginäre Rekonstruktion der Ereignisse darstellt, die zum Sturz der Statue des kommunistischen Diktators in Tirana am 20. Februar 1991 führten.
Anschließend wurden die Memory Days mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Symbole fallen, Erfahrungen der Transformation“ fortgesetzt, an der Experten aus verschiedenen Ländern Osteuropas teilnahmen.Das Panel, moderiert vom Leiter der KAS in Bulgarien, Norbert Beckmann Dierkes, präsentierte Erfahrungen aus ehemaligen kommunistischen Staaten darüber, wie Gesellschaften mit ihrer Vergangenheit umgehen und ihre historischen Narrative gestalten.
- Christoph Links, Verleger und Publizist, stellte die Erfahrungen Ostdeutschlands vor.
- Áron Máthé, Vizepräsident des Nationalen Erinnerungskomitees Ungarns, teilte die Erfahrungen seines Landes während des Transformationsprozesses.
- Thomas Kunze, Historiker und Autor der Biografie von Nicolae Ceaușescu, präsentierte die rumänische Perspektive zu diesem Thema.
- Afrim Krasniqi, Forscher zur politischen Geschichte, sprach über die Erfahrungen Albaniens beim Übergang vom Kommunismus zur Demokratie.