Veranstaltungsberichte

Projektvorstellung "Terrazas Verdes"

Anpassung an den Klimawandel - Praxisbeispiele und Sensibilisierungsstrategien

Am 5. Dezember 2016 wurden in der Konrad-Adenauer-Stiftung die Arbeitsergebnisse des Projektes "Terrazas Verdes" des Jahres 2016 vorgestellt, welches in Kooperation mit der NGO "Susténtate" und mit der Gemeinde Peñalolén umgesetzt wurde.

Am Montag, den 5. Dezember fand in den Räumlichkeiten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Santiago die Vorstellung der 2016 durchgeführten Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Terrazas Verdes“ statt. Das durch die NGO Susténtate mit der Unterstützung der Municipalidad (Gemeinde) Peñalolén und der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführte Projekt wurde bereits im letzten Jahr gefördert und zeigt praktische Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und Mitigation dadurch abgeleiteter Risikofaktoren auf.

Grüne Terrassen: Selten fällt in Santiago de Chile, einer Stadt von mehr als 5 Millionen Einwohnern und Metern Fläche, ein Blick auf bepflanzte und gepflegte Grünflächen. Genau das ändert die Non-Profit Organisation mit ihrem Projekt. Neben der Aufmerksamkeit, die sie bei Nachbarn und Bewohnern der jeweiligen Gemeinde schaffen, sich um seine Umgebung zu bemühen und für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, schützen sie durch die Bepflanzung von losen Hängen in Wohngebieten vor Überschwemmungen und Verschmutzung durch Schlamm- eine konkrete Maßnahme zur Anpassung an spürbare Folgen des Klimawandels.

Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer durch Nuria Hartmann, der Projektkoordinatorin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile, welche die Wichtigkeit aktiver Projekte und Bildung von – vorallem - Schülern im Bereich Umweltschutz hervorhob, folgte die Präsentation des Projektes durch den Ideengeber selbst, Claudio Tapia. Er stellte hierbei unter anderem unterschiedliche Konstruktionsmechanismen „grüner“ Terrassen vor.

Die ebenso anwesenden Jorge Canals, der Regionalsekretär für Umwelt in der Hauptstadt-Region, und Felipe Hernández, Direktor der Abteilung für Umwelterziehung der Gemeinde Peñalolén, lobten das Projekt. Jorge Canals richtete seinen Blick dabei insbesondere auf das Thema Bildung. Er sprach dem Projekt die wichtige Funktion bei, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aufzuzeigen, wie Folgen des Klimawandels gemeinsam angegangen werden können. Auch Felipe Hernández bezeichnete das Projekt als „sehr wertvoll“. Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Peñalolén und der Organisation habe sehr gut funktioniert und die initiierten Maßnahmen sollen in der Gemeinde weitergeführt werden.

Abschließend kündigte Nuria Hartmann an, dass die KAS vom 13. bis 17. Juni 2017 eine Klimawoche in Santiago veranstalten werde.