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Veranstaltungsberichte

VI. bilaterales Seminar "Ein neuer Abschnitt in den Beziehungen zwischen Peru und Chile"

Am 21. Oktober fand in Lima das VI. Bilaterale Seminar zum Thema "Ein neuer Abschnitt der Beziehungen zwischen Chile und Peru" im Rahmen des XIV. Bilateralen Treffens des Projektes “Stärkung des Dialoges zwischen Peru und Chile” statt.

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Das Projekt zur Schaffung des Dialogs zwischen Peru und Chile umfasst 12 peruanische und 12 chilenische Partner. Im dritten Jahr in Folge wurden bilaterale Seminare organisiert, die zwei Mal pro Jahr in Lima und in Santiago de Chile stattfinden. Ziel ist die Schaffung von Räumen zum Dialog über den Stand der gegenseitigen Beziehungen.

In den vergangenen Monaten haben sowohl die peruanische, als auch die chilenische Regierung verschiedene Versuche unternommen, um „einen neuen Abschnitt bei den Beziehungen zwischen Peru und Chile“ einzuleiten. Dies hat uns in diesem Zusammenhang als Vorgabe für das bilaterale Seminar „Ein neuer Abschnitt bei den Beziehungen zwischen Peru und Chile" gedient, um aus der Sichtweise von Experten aus beiden Ländern über die politische und wirtschaftliche Situation zu diskutieren.

Zur Begrüßung sprachen die Organisatoren: Herr Dr. Fabián Novak, Leiter des Instituts für internationale Studien (IDEI) der Universität „Universidad Católica del Peru (PUCP)“; Frau Paz Milet, akademische Mitarbeiterin des Instituts für internationale Studien der Universität „Universidad de Chile“; Frau Nuria Hartmann, Projektkoordinatorin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile und Frau Dr. Bernadette Kalz, Vertreterin der Adenauerstiftung Peru.

“In diesem Sinn wollen wir uns für eine neuen Wandel in unseren politische Beziehung einsetzen“, war der optimistische Aufruf bei der Ansprache des chilenischen Botschafters in Peru, Herrn Roberto Ibarra, zur Eröffnung der Konferenz. Er hob hervor, dass Chile mehr als nur Santiago sei und Peru mehr als nur Lima. Man dürfe die wirtschaftliche und soziale Integration nicht vernachlässigen.

Hervorgehoben wurde anschließend bei der ersten Konferenz zum Thema „Internationale Politik und Möglichkeiten zur Konvergenz“ die Bedeutung von gemeinsamen Themen und neuen Gesten zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen im Rahmen der regionalen und internationalen Herausforderungen. Beide Länder der Region hätten hier gemeinsame Bedürfnisse und die vorhandenen Ressourcen ergänzten sich.

Im zweiten Abschnitt der Veranstaltung war das Thema die „Wirtschafts- und Handelspolitik: günstige Szenarien“. Die Gesprächsteilnehmer aus beiden Ländern konzentrierten sich auf den Dialog über die Chancen des vorhandenen Austauschs, die Integration der Kapitalmärkte und Themen wie Innovation, Dienstleistungen, Projekte im Bezug auf den Klimawandel, kleine und mittelgroße Unternehmen oder Verbundsysteme zur Stromversorgung. Ein weiterer Schwerpunkt waren offene Angelegenheiten im Bezug auf das im Jahr 2009 unterzeichnete Freihandelsabkommen zwischen Peru und Chile.

Bezugnehmend auf die am Morgen geführten Gespräche, schloss der Vertreter des peruanischen Außenministeriums, Herr Hugo de Zela, die Veranstaltung mit einer optimistischen Vision im Hinblick auf die Zukunft des neuen Abschnitts bei den gegenseitigen Beziehungen. Am Seminar beteiligten sich die peruanischen und chilenischen Vertreter der Gruppe für die Schaffung des Dialogs, darunter Frau Astrid Espaliat, Herr Jaime Abedrapo, Herr Roberto Arancibia, Herr Carlos Portales, Herr Juan Pablo Glasinovic, Herr Daniel Parodi, Herr Hugo Guerra, Herr Jorge Montoya, Frau Tania Vasquez, Frau Rosa Bueno und Herr Jorge Luis Vallejo. Anwesend waren auch die Gewinner des Stipendiums „Integration und gute Nachbarschaft zwischen Peru und Chile" aus dem Jahr 2015, Herr Gabriel Ramos, Frau Jessica Contreras und Herr Jorge Luis Vallejo; sowie aus dem Jahr 2016, Frau Kamila Lévano, Herr Kevin Tello und Frau Vania Aspilcueta.

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