2008

„Ein gefährliches altes Gespenst“: Antisemitismus in Europa

von Thomas Ehlen

Eine Bilanz des Wiesbadener Tischgespräches 13. November 2008
„Antisemitismus bedroht Menschenrechte. Und Menschenrechte sind unteilbar.“ Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee in Berlin, warnte vor einer neuen Welle judenfeindlicher Hetze: „Was seit Jahrzehnten in arabischen Ländern über Israel gedacht wird, kommt jetzt nach Europa“.

2008

Das Leben schützen: Über Menschenwürde und Sterbehilfe

von Christine Leuchtenmüller

Eine Bilanz des Darmstädter Gesprächs 17. September 2008
„Zwischen Töten und 'sterben lassen' gibt es eine moralische Asymmetrie." Professor Dr. Wolfram Höfling, Direktor des Instituts für Staatsrecht der Universität Köln und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Hospizstiftung, beantwortete den Teilnehmern des Darmstädter Gespräches der Konrad-Adenauer-Stiftung Fragen nach dem Lebensschutz und erläuterte juristische Grundlagen von Patienten- und Betreuungsverfügung.

2008

Das Leben schützen: Über Menschenwürde und Sterbehilfe

von Christine Leuchtenmüller

Eine Bilanz des Kasseler Gesprächs 15. September 2008
Die Auseinandersetzung um die sogenannte Sterbehilfe hat in den zurückliegenden Jahren an Dynamik gewonnen. Im Kasseler Gespräch der Konrad-Adenauer–Stiftung erläuterte Prof. Dr. Stephan Rixen 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundrechtliche Fragen des Themas Menschenwürde und Sterbehilfe.

2008

Wehrpflicht ade? Die Zukunft von Bundeswehr und Zivildienst

von Christine Leuchtenmüller

Eine Bilanz des Gießener Gesprächs 1. September 2008
"Die Wehrpflicht garantiert, dass sich die Gesellschaft für die Streitkräfte interessiert und ein Entfremdungsprozess zwischen der Bevölkerung und der Bundeswehr verhindert wird." Rolf Clement, Sicherheitsexperte des Deutschlandfunks und Co-Autor des Buches "50 Jahre Bundeswehr" erläuterte im Gießener Gespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung Gründe für den Erhalt der Wehrpflicht und diskutierte mit den Teilnehmern die Zukunft von Bundeswehr und Zivildienst.

2008

Linksrutsch? Gesellschaftliche Werte und politische Entscheidungen in Deutschland

von Christine Leuchtenmüller

Eine Bilanz des Kasseler Gesprächs 24. Juni 2008
„Die Partei ‚Die Linke’ vertritt das Menschenbild einer nivellierten Armutsgesellschaft, in der politische Freiheit nicht als Menschenrecht anerkannt wird. Das Vorbild DDR gilt weiterhin als tragfähig. 'Die Linke' hat noch nicht ihren Frieden mit der Demokratie gemacht.“ Im Kasseler Gespräch erläuterte Dr. Viola Neu, Koordinatorin für Wahl- und Parteienforschung der Konrad-Adenauer-Stiftung, 80 Teilnehmern die Strategie der Partei „Die Linke“, das von ihr verachtete „System“ von innen heraus zu bekämpfen: „’Die Linke’ verschleiert nicht ihren Wesenskern. Wie DVU und NPD verschleiert sie nicht, dass sie ‚das System’ – unsere bürgerliche Demokratie – abschaffen will.“

2008

Linksrutsch? Gesellschaftliche Werte und politische Entscheidungen in Deutschland

von Thomas Ehlen

Eine Bilanz des Wiesbadener Tischgesprächs 16. Juni 2008
„Die Partei ‚Die Linke’ vertritt das Menschenbild einer nivellierten Armutsgesellschaft, in der politische Freiheit nicht als Menschenrecht anerkannt wird. Das Vorbild DDR gilt weiterhin als tragfähig. 'Die Linke' hat noch nicht ihren Frieden mit der Demokratie gemacht.“ Im Wiesbadener Tischgespräch erläuterte Dr. Viola Neu, Koordinatorin für Wahl- und Parteienforschung der Konrad-Adenauer-Stiftung, 60 Teilnehmern die Strategie der Partei „Die Linke“, das von ihr verachtete „System“ von innen heraus zu bekämpfen: „’Die Linke’ verschleiert nicht ihren Wesenskern. Wie DVU und NPD verschleiert sie nicht, dass sie ‚das System’ – unsere bürgerliche Demokratie – abschaffen will.“

2008

Die Kinder des Dschihad: Die neue Generation des islamistischen Terrors in Europa

von Thomas Ehlen

Eine Bilanz des Gießener Gesprächs 5. Juni 2008
„Wir hatten bislang unglaubliches Glück: In Deutschland haben sich Anschläge bislang nicht ereignet.“ Michael Hanfeld, Leiter des Medienressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Co-Autor des Buches „Die Kinder des Dschihad“, erläuterte im Gießener Gespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung 60 Teilnehmern die Strategie islamistischer Gruppen, in Europa lebenden Muslimen einzureden, zwischen ihnen und ihren andersgläubigen Mitbürgern verlaufe eine Grenzlinie.

2008

"Die Frau vom Checkpoint Charlie": Der Kampf einer Mutter um ihre Töchter

von Christine Leuchtenmüller

Lesung mit Jutta Fleck und Ines Veith
"Richtig weh tut eine Diktatur, wenn man selbst betroffen ist." Wer eine solche Erfahrung macht, hat viel zu erzählen. So wie Jutta Fleck, die in den achtziger Jahren als "Die Frau vom Checkpoint Charlie" bekannt geworden ist. Während einer Lesung, die die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Grenzinformation e.V. durchführte, schilderte sie anhand ihrer persönlichen Geschichte die Unterdrückungsmechanismen des SED-Staates, etwa die Schikanen, die sie während ihrer Inhaftierung im Frauengefängnis Burg Hoheneck erfuhr. Zur Last gelegt wurde ihr "versuchte Republikflucht".