Dieser neue analytische Ansatz anerkennt die öffentliche Verwaltung als eigenständiger Akteur, der – wie allen anderen auch – seine Interessen und Machtressourcen in einem konfliktreichen Umfeld (so wie es in allen Staaten der Fall ist) entfaltet. Dieser Erklärung zufolge ist der Staat – oder die jeweilige Regierung, die an der Macht ist – ein handelnder bzw. explizit nicht handelnder Akteur. In der Publikation kann der Leser Grundkenntnisse über diese Prozesse erwerben.
Der zweite Teil setzt sich mit den bekannten Think Tanks als Institute von Políticas Públicas auseinander, Exzellenzinseln, die zur Reflexion dienen. Im Einzelnen untersucht das Werk die Funktionen, mit denen sie die verschiedenen Etappen des vollständigen Prozesses der Políticas Públicas vorantreibt: Schaffung, Formulierung, Implementierung, Evaluierung, Analyse, Restrukturierung und Vollendung.
Das vierte Buch von Prof. Carlos Salazar Vargas ist zweifellos sehr wertvoll, sowohl für gegenwärtige und zukünftige Führungspersonen, als auch und vor allem in ethischer Hinsicht für die lateinamerikanische Gesellschaft im Allgemeinen und die kolumbianische im Besonderen.