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Neues Buch zur Journalistenausbildung

von Manuela Anastasova, Christian Spahr

Länderberichte für Südosteuropa

Das Medienprogramm Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat Länderberichte seiner "Task Force Journalistenausbildung" veröffentlicht. Die Publikation enthält eine Bestandsaufnahme der Journalismus-Studiengänge in Albanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Rumänien und Serbien.

Autoren der Beiträge sind namhafte Experten von Universitäten und NGOs aus der Region. Die Arbeitsgruppe wurde im Mai 2013 in Sofia auf Initiative der KAS gegründet. Sie besteht aus Hochschullehrern und Medienexperten verschiedener Organisationen, die die Rahmenbedingungen und zukünftigen Entwicklungen der Journalistenausbildung in ihren Ländern diskutieren.

Die Publikation gibt einen Überblick über die Ausbildungsinstitutionen, die Organisation und Struktur der Journalismus-Studiengänge. Auch andere Wege in den Beruf und berufsbegleitende Trainings werden erwähnt. Die Beiträge folgen einer einheitlichen Struktur, was einen Vergleich zwischen den analysierten Ländern ermöglicht. Die Berichte sollten vor allem als Grundlage für weitere Diskussionen zwischen Hochschulexperten, Studenten, Journalisten und Politikern dienen.

"Schlussfolgerungen aus allen Ländern zeigten, dass die Journalistenausbildung in den letzten zwanzig Jahren große Entwicklungsschritte zurückgelegt hat, aber immer noch nicht zufriedenstellend ist", sagte Christian Spahr, Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa. "Weitere Analysen sollten durchgeführt und diskutiert werden, um daraus konkrete Maßnahmen für eine bessere Ausbildung der Journalisten abzuleiten", fügte er hinzu.

Die "Task Force Journalistenausbildung" des KAS-Medienprogramms Südosteuropa hat ihre Arbeit bei dem diesjährigen South East Europe Media Forum am 18. Oktober in Skopje fortgesetzt. Thema des Treffens war eine repräsentative Befragung von Journalismus-Studenten, die im nächsten Jahr in zahlreichen Ländern der Region durchgeführt werden soll.