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Veranstaltungsberichte

Jihadist Landscapes in North Africa

Workshop

Während der so genannte Islamische Staat (IS) in Nordafrika weitgehend besiegt zu sein scheint, sind sich Experten einig, dass die Bedrohung durch salafistisch-dschihadistische Gruppen in der Region keineswegs abgewendet ist. IS und al-Qa'eda konkurrieren um den Einfluss auf lokale Gruppierungen, transnationale terroristische Netzwerke ermöglichen den Austausch von Know-how und Hardware, und die Rückkehr ideologisch radikalisierter und kampferprobter ausländischer Kämpfer stellt ihre Herkunftsländer vor große Herausforderungen.

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Vor dem Hintergrund des bröckelnden "Kalifats" des sogenannten Islamischen Staates stellt sich die Frage nach der post-IS dschihadistischen Realität in der Region. Ein umfangreiches Verständnis der neuen Bedrohungslandschaft in Nordafrika ist von Nöten, um nationale, regionale und internationale Ansätze zur Bekämpfung dieser Bedrohung - über allein militärische Strategien hinaus – zu identifizieren.

In diesem Zusammenhang organisierte das KAS-Regionalprogramm Südliches Mittelmeer am 8. und 9. November 2018 einen internationalen Expertenworkshop unter dem Titel "Jihadist Landscapes in North Africa", um eine Übersicht über relevante dschihadistische Gruppen in Nordafrika zu skizzieren, die politischen und geographischen Rahmenbedingungen für die Bedrohung zu diskutieren und einen Ausblick auf dschihadistische Terroraktivitäten in der Region zu geben.

Der Workshop untersuchte die nordafrikanischen Bedrohungslandschaften aus verschiedenen Regierungsperspektiven; behandelte das Aufleben von al-Qa'eda im Islamischen Maghreb und die Strategie des islamischen Staates in Nordafrika; erörterte den Austausch von Know-how, Waffen und Kämpfern zwischen militanten Gruppen in der Region; umriss die Herausforderungen, die sich aus der Rückkehr kampferprobter Dschihadisten sowie der Notwendigkeit von Reformen in den nationalen Strafrechtssystemen ergeben und bewertete aktuelle internationale Ansätze der Terrorismusbekämpfung in Nordafrika bevor diskutiert wurde, wie internationale und europäische Institutionen und Behörden ihre Strategien an die sich verändernde Bedrohungslandschaft anpassen und nordafrikanische Staaten bei der Bekämpfung der islamistischen Militanz in der Region unterstützen können.

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