Symposium

ALTE HEIMAT - NEUE HEIMAT

ERINNERUNG IN LITERATUR UND LANDSCHAFT DES GRENZRAUMS

Die Tagung wird zwei Erinnerungs„orte“ behandeln:Die Literatur und die Landschaft mit ihrem kulturellen Erbe,ihren Denkmälern und Mahnmalen.

Details

Der Grenzraum entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ von der

Ostsee bis zum Mittelmeer ist ein geographischer, zeitlicher und fiktiver

Ort, der für Menschen, die dort leben oder lebten, Heimat bedeutet.

Der Zweite Weltkrieg verursachte hier Grenzziehungen und Grenzkonflikte,

verbunden mit Vertreibung und Neubesiedlung, die erst mit

Ende des Kalten Krieges definitiv abgeschlossen wurden.

Damit setzte eine Entwicklung ein, die 2004 in die EU-Osterweiterung

mündete und die auch unter dem Vorzeichen des Zusammenwachsens

der Regionen stand.

Doch können Grenzregionen, die so lange von nationaler und ideologischer

Abgrenzung geprägt waren, deren Narrative noch immer nachwirken,

zu einem transnationalen Identifikationsraum werden, zu „Heimat“?

Heimat wird oft aus der Retrospektive begriffen, beschrieben und definiert.

Erinnerung wird so zu einem Medium, in dem die Frage, was Heimat,

aber auch was Identität ist, implizit oder explizit verhandelt wird.

Wissenschaftler/innen aus den Ländern dieses Grenzraums sind eingeladen,

die wechselseitige Beeinflussung von kultureller Identität, gesellschaftlichen

Transformationsprozessen und nationaler Grenzziehung

auszuloten.

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Veranstaltungsort

Kulturrathaus der Landeshauptstadt Dresden
Königstraße 15,
01097 Dresden
Deutschland

Anfahrt

Referenten

  • Prof. Dr. Walter Schweidler
    • Eva Sturm
      • Julia Schoch
        • Kenka Lekovich
          • Prof. Dr. Paul Zalewski
            • Prof. Dr. Marcus Köhler
              • Gaetano Dato
                Kontakt

                Dr. Joachim Klose

                Dr

                Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Sachsen

                joachim.klose@kas.de +49 351 563446-0 +49 351 563446-10

                Partner