Diskussion

Arbeitswelten ohne Arbeit

Industriekultur zwischen Arbeit und Heimatgefühl

Kooperationsveranstaltung mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Details

Wir definieren uns über unsere Arbeit. Wer neue Leute kennenlernt, fragt direkt nach der gegenseitigen Vorstellung „Und was machen Sie so?“. Fünf von sieben Tagen in der Woche verbringen wir traditionell auf der Arbeit. Arbeit ist also ein wesentlicher Teil unserer Identität. Arbeit dominiert auch unser räumliches und zeitliches Sein. Es ist „in“ in umgebauten alten Industrieräumen (Lofts) zu wohnen. Und im Rahmen der Work-Life-Balance, des Home Office und des Co-Working-Space verschwimmen langsam die Grenzen zur Freizeit. Gibt es überhaupt noch ein Leben nach der Arbeit?

Im Rahmen des Sächsischen Jahres der Industriekultur setzen wir uns mit der Auflösung unseres alten Arbeitsbegriffes auseinander. Der Fotograf Jörg Dietrich zeigt uns, dass die Arbeitsplätze von einst uns viel näher sind als gedacht, und mit dem Soziologen Prof. Rainer Paris sprechen wir über unser Verhältnis zu einem immer entgrenzteren Arbeitsbegriff.

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Veranstaltungsort

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4A, 04109 Leipzig

Referenten

  • Jörg Dietrich
    • Freischaffender Fotograf
Kontakt

Lucas C. Fischer

Lucas Fischer

Referent Politisches Bildungsforum Sachsen

lucas.fischer@kas.de +49 351 56344614 +49 351 563446-10
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