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Görlitz / Zgorzelec - Zwei Städte oder eine Stadt ?

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Details

Durch die historisch gewachsene Stadt Görlitz geht seit dem Ende des II. Weltkrieges eine Staatsgrenze; seit 1990 die EU-Außengrenze. Die altansässigen Bewohner im deutschen Teil der Stadt sind durch die großen Migrationsbewegungen in Folge des II. Weltkrieges eine Minderheit. Die heutige Bevölkerung von Zgorcelec hat sich nach dem Krieg komplett neu angesiedelt. Jahrzehntelang gab es zwischen den beiden Stadthälften kaum Kontakt. Nach der politischen Wende 1990 wurde mit großer Ambition den Begriff der "Europastadt Görlitz/Zgorcelec" geschaffen. Die gemeinsame Bewerbung von Görlitz und Zgorcelec um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2010 ist auf den Weg gebracht. Doch decken sich die großen Ambitionen mit der Wirklichkeit? Was unternehmen die Stadtverwaltungen, um Görlitz/Zgorcelec wieder näher aneinander rücken zu lassen. Welche Chancen sind mit einer "geeinten" Stadt verknüpft und würden sich die Menschen vor Ort mit einer solchen "geeinten" Stadt überhaupt identifizieren?

Eine Expertenrunde u.a. mit Politikern aus beiden Stadthälften wird diese und andere Fragen diskutieren.

Sie sind ganz herzlich zur Podiumsdiskussion eingeladen.

Kooperationsveranstaltung mit dem Theater Görlitz sowie dem Polnischen Institut Leipzig

Die Veranstaltung wird finanziert mit Mitteln des Freistaates Sachsen und der Bundesrepublik Deutschland.

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Veranstaltungsort

APOLLO, Hospitalstr. 2, Görlitz

Referenten

  • Volker Bandmann MdL
    • Peter Baumgardt
      • Projektkoordinator"Kulturhauptstadt 2010"
    • Krzystof Bialach
      • Bürgermeister Zgorzelec
    • Michael Kretzschmar MdB
      • Rainer Neumer
        • Bürgermeister von Görlitz
      • Prof.Dr.Hans Petzold
        • Projektkoordinator "Stadt 2030"