Diskussion

Kann man zu viel erinnern? Kann man falsch erinnern?

Welche Strategien lebendiger Erinnerungskultur brauchen wir nach Halle?

Veranstaltungsreihe im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur Chemnitz 2020

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TDJK
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Der Erinnerungskultur wird in Deutschland eine außerordentliche Bedeutung zugemessen. Sie gehört zu den Gründungsmythen... – Doch was wird erinnert? Wer erinnert? – Wenn wenige Tage nach dem Anschlag von Halle der Historiker Michael Brenner, Sohn zweier Überlebender des Holocausts, in der Süddeutschen Zeitung fragt: “Packen wir die Koffer?“, darf uns dies nicht unberührt lassen!


„Wir brauchen mehr als eine polizeiliche Aufrüstung – im Netz wie auf der Straße. Es genügt nicht allein mit den Mitteln des Strafrechts gegen antisemitische Äußerungen und Taten vorzugehen. Wir müssen jene erreichen, […] die noch auf dem Weg sind in eine Welt der Vorurteile und
Verschwörungstheorien,“ so der Historiker Norbert Frei in seiner Reaktion. Was es braucht benennt Frei auch: Aufklärung, Bildung und Erziehung. In dem Sinne wollen wir diskutieren, wie lebendige Erinnerungskultur nach Halle aussehen muss.

 

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Veranstaltungsort

TIETZ - Veranstaltungssaal (3. Etage), Moritzstrasse 20, 09111 Chemnitz

Referenten

  • Dr. Thomas Feist
    • Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben
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