Diskussion

Zu streng? Zu sorglos?

Handlungsoptionen und Verhältnismäßigkeiten von Corona-Maßnahmen

Fortsetzung unseres Corona-Dialogs! Aufgrund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung vom 24.11. in ähnlicher Form fortgeführt.

Details

Maske mit Weltkarte iStock.com - RomeoLu
Sind unsere Maßnahmen zu streng oder zu sorglos? Auf wen müssen wir Rücksicht nehmen? Welche Interessen überwiegen?

Die Anmeldung für Teilnahme über Zoom ist abgeschlossen. Sollten Sie noch nicht angemeldet sein, nutzen Sie bitte den Stream  über Facebook oder Youtube .

 

Wie wird die (Vor-)Weihnachtszeit mit Corona? Am 4. Dezember stellt sich unser Ministerpräsident Michael Kretschmer noch einmal der Diskussion! Zur Fortsetzung des bereits in dieser Woche begonnen Dialogs haben wir sowohl bewährte als auch neue Diskussionsteilnehmer eingeladen und werden natürlich auch Ihre Fragen einbeziehen.


Schon lange hat keine Krise mehr die Bundesrepublik und die ganze Welt so nachhaltig beeinflusst und eingeschränkt wie die Corona-Pandemie. In Zeiten der allgemeinen Verunsicherung schauen viele auf Politik und Wissenschaft und erwarten dort Erkenntnisse, aber auch Führungsstärke. Dabei werden die gravierenden Unterschiede bei Prozessabläufen sichtbar: Politik will oder muss zügig handeln und dabei viele Aspekte berücksichtigen, muss praktische Lösungen aufzeigen. Wissenschaft dagegen liefert im besten Fall Fakten, aber keine Entscheidungen. Dabei können sich Fakten ändern oder Interpretationsspielräume öffnen. In ihrer Arbeitsweise unterscheiden sich Politik und Wissenschaft erheblich. Bei politischen Entscheidungen kommen wertgebundene Gewichtungen und Abwägungen zum Tragen, welche der Wissenschaft fremd sind.

Politik ist Interessenvertretung und Interessenausgleich. Die Kunst des Kompromisses ist ihre Königsdisziplin. Doch diese ist in Verruf geraten. Fehlt die Kraft zum Kompromiss, erliegt Politik leicht der Versuchung, sich eine wissenschaftliche Stellungnahme zu suchen, um vermeintliche Sachzwänge zu erzeugen.

Wie geling der Spagat zwischen wissenschaftlichem Arbeiten und dem aktuellen Entscheidungs- und Handlungszwang der Politik? Wie wägt man ab? Geht in der Krise Schnelligkeit vor Gründlichkeit? Brauchen wir eine andere Fehlerkultur in Deutschland?

Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

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Veranstaltungsort

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Referenten

  • Michael Kretschmer
    • Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
  • Prof. Dr. Ulrike Protzer
    • Technische Universität München / Helmholtz Zentrum München - German Center for Environmental Health, Virologin
  • Prof. Dr. Dr. Heiner Fangerau
    • Leiter des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • PD Dr. med. Jörg Uwe Bleyl
    • Chefarzt der Anästhesie und Intensivstation am Klinikum Görlitz
Kontakt

Ulrike Büchel

Ulrike Büchel bild

Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen

ulrike.buechel@kas.de +49 351 56344616 +49 351 563446-10
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